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Verkehrsunfall in Lübeck, Acht Verletzte nach Gefahrenbremsung im Linienbus

Ein Linienbus musste eine Gefahrenbremsung machen, nachdem ein Fahrradfahrer unvermittelt auf die Straße wechselte. Acht Personen wurden verletzt, die Polizei sucht nach Zeugen.

Foto: Depositphotos

Lübeck (ost)

Am 2. Mai ereignete sich in der Schwartauer Allee in Lübeck ein Verkehrsunfall, bei dem mehrere Fahrgäste eines Linienbusses verletzt wurden. Ein bislang unbekannter Fahrradfahrer löste eine Gefahrenbremsung aus. Die Polizei hat die Untersuchungen aufgenommen und sucht nach Zeugen.

Am Samstagmorgen (02.05.26) fuhr ein Linienbus gegen 09:30 Uhr die Schwartauer Allee stadteinwärts in Richtung Fackenburger Allee, als ein bislang unbekannter Fahrradfahrer plötzlich vom Radweg auf die Straße wechselte. Um eine Kollision zu vermeiden, bremste der Busfahrer plötzlich. Nach bisherigen Informationen gab es keinen Kontakt zwischen dem Bus und dem Fahrrad.

Aufgrund des plötzlichen Bremsmanövers stürzten mehrere Fahrgäste im Bus und verletzten sich. Insgesamt wurden acht Personen verletzt, sieben davon leicht. Ein 64-jähriger Mann im Bus erlitt vermutlich schwere Verletzungen. Alle Verletzten wurden in umliegende Krankenhäuser gebracht.

Der Fahrradfahrer, der seine Fahrt ohne anzuhalten fortsetzte, wird von Zeugen als männlich, etwa 40 bis 45 Jahre alt und mit Drei-Tage-Bart beschrieben. Er soll eine kurze schwarze Hose und eine schwarze Brille getragen haben.

Die Polizei hat Ermittlungen gegen ihn wegen des Verdachts der fahrlässigen Körperverletzung und des unerlaubten Verlassens des Unfallorts aufgenommen.

Zeugen, die Informationen zum Unfallgeschehen oder zum unbekannten Fahrradfahrer machen können, werden gebeten, sich beim 2. Polizeirevier in Lübeck unter der Rufnummer: 0451-131 6245 oder per E-Mail an: ED.Luebeck.2PR@polizei.landsh.de zu melden.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Schleswig-Holstein für 2023

Im Jahr 2023 gab es insgesamt 32.794 Verkehrsunfälle in Schleswig-Holstein. Davon waren 3.356 (10,23%) Unfälle mit Personenschaden, 1.230 (3,75%) schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden und 292 (0,89%) Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel. Die restlichen 27.916 (85,13%) Unfälle waren Sachschadensunfälle. Von den Unfällen ereigneten sich 2.829 (8,63%) innerorts, 1.003 (3,06%) außerorts (ohne Autobahnen) und 400 (1,22%) auf Autobahnen. Insgesamt gab es 34 Getötete, 611 Schwerverletzte und 3.587 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 32.794
Unfälle mit Personenschaden 3.356
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 1.230
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 292
Übrige Sachschadensunfälle 27.916
Ortslage – innerorts 2.829
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 1.003
Ortslage – auf Autobahnen 400
Getötete 34
Schwerverletzte 611
Leichtverletzte 3.587

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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