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Verkehrsunfall in Lübeck St. Jürgen

Ein Toyota prallt gegen Ampelmast und PKW im Gegenverkehr. Fahrer unverletzt, Beifahrerin erleidet Schock. Sachschaden: 10.000 Euro.

Foto: Depositphotos

Lübeck (ost)

Am ersten Januar 2026 geriet der Fahrer eines Toyotas auf einer Verkehrskreuzung in Lübeck St. Jürgen nach links von der Fahrbahn ab. Das Auto fuhr zuerst über ein Straßenschild, dann über einen Ampelmast und kollidierte schließlich im Gegenverkehr mit einem Seat. Weder die Fahrer noch die Beifahrerin im Seat wurden verletzt, jedoch erlitt die Beifahrerin einen Schock. Der Gesamtsachschaden wird auf etwa 10.000 Euro geschätzt.

Der Verkehrsunfall ereignete sich gegen 16:50 Uhr an der Kreuzung Berliner Straße/ Kronsforder Allee. Der 76-jährige Fahrer aus dem Kreis Herzogtum Lauenburg fuhr mit seinem Toyota Corolla auf der Berliner Allee auf dem linken Fahrstreifen in Richtung Kronsforder Allee. Beim Überqueren der Kreuzung in Richtung Berliner Platz geriet das Fahrzeug zuerst nach links, überfuhr dann ein Verkehrszeichen und einen Ampelmast auf der gegenüberliegenden Verkehrsinsel. Schließlich kollidierte der Toyota mit einem Seat Cupra Leon, der zu diesem Zeitpunkt an der Ampelanlage auf der Gegenfahrbahn stand.

Der 76-jährige Fahrer des Toyotas und der 25-jährige Fahrer des Seat Cupra Leon blieben unverletzt, die Beifahrerin im Seat erlitt einen Schock. Der Gesamtsachschaden an den Fahrzeugen, dem Verkehrszeichen und dem Ampelmast beläuft sich auf etwa 10.000 Euro. Der Toyota war nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden. Die Straßenmeisterei kümmerte sich um den beschädigten Ampelmast und das Verkehrszeichen.

Die Ursache dafür, dass der Toyota-Fahrer in den Gegenverkehr geriet, wird derzeit ermittelt. Der 76-Jährige muss sich wegen des Verdachts der fahrlässigen Körperverletzung verantworten.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Schleswig-Holstein für 2023

Die Verkehrsunfallstatistik für Schleswig-Holstein im Jahr 2023 zeigt insgesamt 32.794 Unfälle. Davon waren 3.356 Unfälle mit Personenschaden, was 10,23% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 1.230 Fälle aus, was 3,75% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 292 Fällen registriert, was 0,89% entspricht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 27.916 Fälle, was 85,13% ausmacht. Innerorts gab es 2.829 Unfälle (8,63%), außerorts (ohne Autobahnen) 1.003 Unfälle (3,06%) und auf Autobahnen 400 Unfälle (1,22%). Insgesamt gab es 34 Getötete, 611 Schwerverletzte und 3.587 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 32.794
Unfälle mit Personenschaden 3.356
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 1.230
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 292
Übrige Sachschadensunfälle 27.916
Ortslage – innerorts 2.829
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 1.003
Ortslage – auf Autobahnen 400
Getötete 34
Schwerverletzte 611
Leichtverletzte 3.587

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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