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Verkehrsunfall in Lübeck – St. Jürgen

Drei Verletzte nach Zusammenstoß zwischen Volvo und Seat, Verdacht auf Fahrerflucht

Foto: Depositphotos

Lübeck (ost)

Am Mittwochnachmittag (09.09.2026) ereignete sich in Lübeck – St. Jürgen ein schwerer Verkehrsunfall, bei dem drei Personen verletzt wurden, eine davon schwer. Die Polizei hat die Untersuchungen wegen des Verdachts der fahrlässigen Körperverletzung und des Verdachts der unerlaubten Entfernung vom Unfallort aufgenommen.

Um 16:00 Uhr fuhr eine 63-jährige Lübeckerin auf dem linken Fahrstreifen der Geniner Straße vom Berliner Platz aus. Mit ihr waren ein 66-jähriger Mann, eine 69-jährige Frau und ein 3-jähriges Kind im Seat. Kurz hinter der Einmündung Bei der Gasanstalt beabsichtigte ein Fahrer mit einem Volvo von einem Tankstellengelände auf die Geniner Straße abzubiegen. Aufgrund von stockendem Verkehr auf dem rechten Fahrstreifen wurde der Volvo auf den linken Fahrstreifen verschoben, wo es zur Kollision mit dem herannahenden Seat kam.

Nach ersten Erkenntnissen verließ der Fahrer des Volvos das Fahrzeug und floh vom Unfallort. Der mutmaßliche Fahrer wurde während der Unfallaufnahme von Polizisten gefunden. Es handelt sich um einen 27-jährigen Lübecker (türkische Staatsangehörigkeit).

Bei dem Unfall wurden drei Personen verletzt. Das 3-jährige Kind und der 66-jährige Mitfahrer erlitten leichte Verletzungen. Die 69-jährige Mitfahrerin wurde schwer verletzt in ein Krankenhaus gebracht.

Beide Fahrzeuge waren stark beschädigt und nicht mehr fahrbereit. Der Volvo wurde abgeschleppt. Der Seat konnte in der Nähe des Unfallorts abgestellt werden.

Während der Unfallaufnahme und der Aufräumarbeiten wurde der Verkehr über das Tankstellengelände umgeleitet. Die Polizei sicherte vor Ort Spuren und leitete ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der fahrlässigen Körperverletzung und des Verdachts der unerlaubten Entfernens vom Unfallort gegen den 27-jährigen Mann ein.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Schleswig-Holstein für 2023

Die Verkehrsunfallstatistik für Schleswig-Holstein im Jahr 2023 zeigt insgesamt 32.794 Unfälle. Davon waren 3.356 Unfälle mit Personenschaden, was 10,23% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 1.230 Fälle aus, was 3,75% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 292 Fällen registriert, was 0,89% entspricht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 27.916 Fälle, was 85,13% ausmacht. Innerorts gab es 2.829 Unfälle (8,63%), außerorts (ohne Autobahnen) 1.003 Unfälle (3,06%) und auf Autobahnen 400 Unfälle (1,22%). Insgesamt gab es 34 Getötete, 611 Schwerverletzte und 3.587 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 32.794
Unfälle mit Personenschaden 3.356
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 1.230
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 292
Übrige Sachschadensunfälle 27.916
Ortslage – innerorts 2.829
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 1.003
Ortslage – auf Autobahnen 400
Getötete 34
Schwerverletzte 611
Leichtverletzte 3.587

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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