Eine Frau wurde an einer Bushaltestelle schwer verletzt. Die Polizei sucht dringend Zeugen für den Vorfall.
Verkehrsunfall in Lübeck – St. Lorenz

Lübeck (ost)
Am Samstagabend (17.10.2026) ereignete sich möglicherweise ein Verkehrsunfall in Lübeck – St. Lorenz, bei dem eine Frau lebensgefährlich verletzt wurde. Es gibt Hinweise darauf, dass die 74-jährige Frau zuerst auf die Straße gestürzt und dann von einem Fahrzeug erfasst wurde. Der Fahrer des unfallbeteiligten Fahrzeugs war vor Ort nicht auffindbar. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen und sucht nach Zeugen.
Um 22:40 Uhr wurde der Polizei eine bewusstlose Person an der Bushaltestelle Waisenhofstraße in der Fackenburger Allee gemeldet. Der Rettungsdienst wurde ebenfalls alarmiert.
An der Einsatzstelle fanden die Beamten eine 74-jährige Lübeckerin mit lebensbedrohlichen Verletzungen vor. Die Frau wurde vom Rettungsdienst unter Beteiligung eines Notarztes in ein Krankenhaus gebracht.
Die bisherigen Ermittlungen deuten auf ein Unfallgeschehen hin. Es wird vermutet, dass die Lübeckerin zunächst gestürzt ist und dann von einem Fahrzeug, das stadtauswärts auf der Fackenburger Allee unterwegs war, im Bereich der Bushaltestelle angefahren wurde. Es besteht auch der Verdacht, dass der Fahrer des Fahrzeugs danach vom Unfallort geflohen ist.
Die Polizei hat am Einsatzort Hinweise und Spuren gesichert sowie Beweismittel beschlagnahmt. Auf Anweisung der Staatsanwaltschaft wurde ein Gutachter zum Unfallort bestellt, um den Unfallhergang zu rekonstruieren.
Die Ermittler des 2. Polizeireviers Lübeck suchen nun Zeugen, die den Unfall beobachtet haben oder sonstige Informationen zum Vorfall geben können. Hinweise werden unter 0451-131 6245 oder per E-Mail unter luebeck.prev02@polizei.landsh.de entgegengenommen.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Schleswig-Holstein für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Schleswig-Holstein insgesamt 32.794 Verkehrsunfälle. Davon waren 3.356 Unfälle mit Personenschaden, was 10,23% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 1.230 Fälle aus, was 3,75% der Gesamtzahl entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 292 Fällen registriert, was 0,89% ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 27.916 Fälle, was 85,13% entspricht. Von den Unfällen ereigneten sich 2.829 innerorts (8,63%), 1.003 außerorts (3,06%) und 400 auf Autobahnen (1,22%). Insgesamt gab es 34 Getötete, 611 Schwerverletzte und 3.587 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 32.794 |
| Unfälle mit Personenschaden | 3.356 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 1.230 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 292 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 27.916 |
| Ortslage – innerorts | 2.829 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 1.003 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 400 |
| Getötete | 34 |
| Schwerverletzte | 611 |
| Leichtverletzte | 3.587 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








