Ein alkoholisierter Fahrzeugführer verursachte Sachschaden, kollidierte mit Leitpfählen und wurde mit 1,93 Promille Atemalkohol festgenommen.
Verkehrsunfall in Schenefeld

Schenefeld (ost)
Letzten Sonntag verursachte ein Autofahrer in Schenefeld am frühen Abend einen Verkehrsunfall. Während der Fahrt kollidierte das Auto unter anderem mit Leitpfählen.
Um 18:00 Uhr informierte ein Zeuge die Polizeileitstelle über ein verunfalltes Fahrzeug. Der Fahrer, ein litauischer Mann, versuchte unterdessen, sich vom Unfallort zu entfernen. Die Beamten des Polizeireviers Itzehoe konnten die Person schließlich einige hundert Meter vom Unfallort entfernt finden – deutlich betrunken, aber unverletzt. Während der Unfallaufnahme stellten die Einsatzkräfte einen Atemalkoholwert von 1,93 Promille bei dem Verunglückten fest.
Nach ersten Erkenntnissen fuhr der Beschuldigte die Dorfstraße in Richtung Schenefeld, bevor er zunächst rechts von der Fahrbahn abkam und dabei zwei Leitpfosten sowie einen Baum beschädigte. Danach geriet das Auto ins Schleudern, kam erneut von der Fahrbahn ab und blieb schließlich auf einem Feld stehen. Aufgrund der deutlichen Alkoholisierung wurde dem Beschuldigten eine Blutprobe entnommen.
Die Beamten leiteten ein Strafverfahren gegen den Fahrer wegen Gefährdung des Straßenverkehrs ein und beschlagnahmten seinen Führerschein.
Pressestelle Polizeidirektion Itzehoe
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Schleswig-Holstein für 2022/2023
Die Drogenraten in Schleswig-Holstein zwischen 2022 und 2023 zeigen eine leichte Abnahme. Im Jahr 2022 wurden 10.944 Fälle erfasst, wovon 9.931 gelöst wurden. Es gab insgesamt 8.645 Verdächtige, darunter 7.470 Männer und 1.175 Frauen. 1.664 der Verdächtigen waren nicht deutsch. Im Jahr 2023 wurden 10.838 Fälle gemeldet, von denen 9.644 gelöst wurden. Es gab insgesamt 8.326 Verdächtige, darunter 7.225 Männer und 1.101 Frauen. 1.795 der Verdächtigen waren nicht deutsch. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Drogenfällen in Deutschland mit 73.917 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 10.944 | 10.838 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 9.931 | 9.644 |
| Anzahl der Verdächtigen | 8.645 | 8.326 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 7.470 | 7.225 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 1.175 | 1.101 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 1.664 | 1.795 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Schleswig-Holstein für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Schleswig-Holstein insgesamt 32.794 Verkehrsunfälle. Davon waren 3.356 Unfälle mit Personenschaden, was 10,23% aller Unfälle entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 1.230 Fälle aus, was 3,75% aller Unfälle entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 292 Fällen registriert, was 0,89% aller Unfälle ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 27.916 Fälle, was 85,13% aller Unfälle entspricht. Innerorts gab es 2.829 Unfälle (8,63%), außerorts (ohne Autobahnen) 1.003 Unfälle (3,06%) und auf Autobahnen 400 Unfälle (1,22%). Insgesamt gab es 34 Getötete, 611 Schwerverletzte und 3.587 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 32.794 |
| Unfälle mit Personenschaden | 3.356 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 1.230 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 292 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 27.916 |
| Ortslage – innerorts | 2.829 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 1.003 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 400 |
| Getötete | 34 |
| Schwerverletzte | 611 |
| Leichtverletzte | 3.587 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








