Eine 38-jährige Fahrzeugführerin verursachte einen Unfall, flüchtete zu Fuß, wurde von Polizeikräften festgesetzt und hatte zwei Promille Alkohol im Blut.
Verkehrsunfall in Schwentinental

Kreis Plön (ost)
In der Nacht von Samstag auf Sonntag ereignete sich in der Preetzer Straße in Schwentinental ein Verkehrsunfall. Die beteiligte Person versuchte zu entkommen, wurde jedoch von einer Polizistin und einem Polizisten, die sich in ihrer Freizeit befanden, festgehalten. Es wurde festgestellt, dass die Frau nach Alkohol roch.
Am Samstag, dem 13.06.2026, gegen 23:45 Uhr, gab es einen Verkehrsunfall in der Preetzer Straße in Schwentinental. Laut aktuellen Ermittlungen berührte eine 38-jährige Fahrerin mit ihrem Opel zunächst ein geparktes Auto und fuhr dann auf ein weiteres Fahrzeug auf. Nachdem sie mit ihrem Auto zum Stillstand gekommen war, floh sie zu Fuß. Ein Polizist und eine Polizistin, die in ihrer Freizeit auf den Unfall aufmerksam wurden, übernahmen sofort. Sie verfolgten die Flüchtige, holten sie ein und hielten sie fest, bis die alarmierten Polizeikräfte der Polizeistation Schwentinental eintrafen.
Bei der Unfallaufnahme stellte die Polizei fest, dass die 38-Jährige nach Alkohol roch. Ein freiwilliger Atemalkoholtest ergab einen Wert von zwei Promille. Die Polizeikräfte brachten sie zur Polizeistation Schwentinental, wo ein Arzt eine Blutprobe entnahm. Sowohl ihr Fahrzeug als auch ein weiteres Auto wurden so stark beschädigt, dass sie abgeschleppt werden mussten.
Die Polizeikräfte der Polizeistation Schwentinental nahmen den Unfall auf und leiteten gegen die leicht verletzte 38-jährige Ukrainerin ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der Gefährdung im Straßenverkehr aufgrund von Trunkenheit ein. Außerdem wurde ihr Führerschein beschlagnahmt.
Niklas Frederik Möller, Polizeidirektion Kiel
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Schleswig-Holstein für 2023
Die Verkehrsunfallstatistik für Schleswig-Holstein im Jahr 2023 zeigt insgesamt 32.794 Unfälle. Davon endeten 3.356 Unfälle mit Personenschaden, was 10,23% entspricht. Bei 1.230 schwerwiegenden Unfällen gab es nur Sachschaden, was 3,75% aller Unfälle ausmacht. 292 Unfälle wurden unter dem Einfluss berauschender Mittel verursacht, was 0,89% aller Unfälle entspricht. Die restlichen Sachschadensunfälle belaufen sich auf 85,13% aller Unfälle. Innerorts ereigneten sich 2.829 Unfälle (8,63%), außerorts (ohne Autobahnen) 1.003 Unfälle (3,06%) und auf Autobahnen 400 Unfälle (1,22%). Insgesamt gab es 34 Getötete, 611 Schwerverletzte und 3.587 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 32.794 |
| Unfälle mit Personenschaden | 3.356 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 1.230 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 292 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 27.916 |
| Ortslage – innerorts | 2.829 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 1.003 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 400 |
| Getötete | 34 |
| Schwerverletzte | 611 |
| Leichtverletzte | 3.587 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








