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Verkehrsunfall mit drei Fahrzeugen in Oldenburg

Ein schwerer Verkehrsunfall auf der Bundesstraße 202 bei Oldenburg in Holstein verursachte schwere und leichte Verletzungen. Die Straße war stundenlang gesperrt.

Foto: Depositphotos

Lübeck (ost)

Am Montagnachmittag (22.01.2026) gab es einen schweren Verkehrsunfall auf der Bundesstraße 202 bei Oldenburg in Holstein, bei dem ein Mann schwere und eine Frau leichte Verletzungen erlitten. Insgesamt wurden drei Fahrzeuge stark beschädigt. Die Bundesstraße musste aufgrund von auslaufenden Betriebsstoffen für mehrere Stunden gesperrt werden. Die Polizei hat die Ermittlungen wegen des Verdachts der fahrlässigen Körperverletzung aufgenommen.

Um 16:00 Uhr fuhr eine 45-jährige Ostholsteinerin mit ihrem schwarzen BMW auf der Bundesstraße 202 von Oldenburg in Richtung Weißenhaus. Ein 34-jähriger Mann aus Niedersachsen beabsichtigte an der Autobahnauffahrt mit seinem weißen Ford von der entgegengesetzten Richtung nach links auf die Autobahnauffahrt zur Bundesautobahn 1 in Richtung Lübeck abzubiegen. Während des Abbiegevorgangs kam es zu einer Kollision mit dem schwarzen BMW der Fahrerin. Durch den Aufprall schleuderte der BMW gegen ein drittes Fahrzeug, das an der Autobahnabfahrt wartete.

Bei dem Unfall erlitt der 34-jährige schwere Verletzungen und die 45-jährige Fahrerin wurde leicht verletzt. Beide wurden in ein nahegelegenes Krankenhaus gebracht. Der 30-jährige Fahrer des dritten Fahrzeugs, einem weißen VW, blieb unverletzt.

Der BMW und der Ford waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Auch der VW wurde erheblich beschädigt. Aufgrund von auslaufenden Betriebsstoffen wurden die zuständige Straßenmeisterei, die Autobahnmeisterei und die untere Wasserbehörde mit der Reinigung der Unfallstelle beauftragt.

Die Polizei sperrte die Straße aufgrund der Aufräum- und Reinigungsarbeiten für mehrere Stunden und leitete ein Ermittlungsverfahren gegen den 34-jährigen Fahrer wegen des Verdachts der fahrlässigen Körperverletzung ein. Der Gesamtschaden an den Fahrzeugen wird auf etwa 30.000EUR geschätzt.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Schleswig-Holstein für 2023

Die Verkehrsunfallstatistik für Schleswig-Holstein im Jahr 2023 zeigt insgesamt 32.794 Unfälle. Davon waren 3.356 Unfälle mit Personenschaden, was 10,23% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 1.230 Unfälle aus, was 3,75% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 292 Fällen registriert, was 0,89% ausmacht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 27.916, was 85,13% entspricht. Von den Unfällen ereigneten sich 2.829 innerorts (8,63%), 1.003 außerorts (3,06%) und 400 auf Autobahnen (1,22%). Insgesamt gab es 34 Getötete, 611 Schwerverletzte und 3.587 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 32.794
Unfälle mit Personenschaden 3.356
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 1.230
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 292
Übrige Sachschadensunfälle 27.916
Ortslage – innerorts 2.829
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 1.003
Ortslage – auf Autobahnen 400
Getötete 34
Schwerverletzte 611
Leichtverletzte 3.587

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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