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Verkehrsunfall mit Linienbus in Appen

Ein Linienbus ist von der Straße abgekommen und im Straßengraben zum stehen gekommen. Ein umfangreicher Einsatz für Feuerwehr und Rettungsdienst wurde ausgelöst.

Foto: Depositphotos

Pinneberg (ost)

Am Mittwoch, den 08. Mai 2024, um 05:20 Uhr +++ Einsatzort: Appen, Hauptstraße +++ TH G R30 (Technische Hilfe größer Standard, 21-30 Verletzte)

Ein Linienbus war auf der Strecke zwischen Appen und Moorrege von der Fahrbahn abgekommen und im Straßengraben zum Stillstand gekommen. Aufgrund des Notrufs aus dem Bus wurde ein umfangreicher Einsatz für Feuerwehr und Rettungsdienst ausgelöst.

Zu Beginn wurden die Einsatzkräfte mit dem Einsatzstichwort TH G R15 (Technische Hilfe größer Standard, 11-15 Verletzte) zur Hauptstraße in Appen alarmiert.

Die Feuerwehrkräfte, unter der Leitung des Wehrführers der Feuerwehr Appen, Thomas Runge, und des Rettungsdienstes fanden am Unfallort einen seitlich im Straßengraben liegenden Linienbus vor. Da sich die Türen des Busses nicht öffnen ließen, öffneten die Feuerwehrkräfte ein Seitenfenster, um den Rettungsdienst und die Feuerwehr ins Innere des Busses zu lassen.

Nach einer ersten Sichtung der Patienten im Bus wurde das Einsatzstichwort aufgrund der Anzahl der Personen im Bus auf TH G R30 (Technische Hilfe größer Standard, 21-30 Verletzte) angepasst und weitere Rettungskräfte wurden alarmiert. Zum Zeitpunkt des Unfalls befanden sich insgesamt 25 Personen im Bus.

Einige Personen konnten den Bus nach Öffnen der Tür mit Hilfe der Feuerwehr verlassen. Weitere Personen wurden gemeinsam mit dem Rettungsdienst und der Feuerwehr aus dem Bus gebracht. Hier zeigte sich erneut, dass die Zusammenarbeit der verschiedenen Hilfsorganisationen sehr gut funktionierte.

In unmittelbarer Nähe der Unfallstelle wurde eine Verletztensammelstelle eingerichtet. Dort wurden alle Personen aus dem Bus rettungsdienstlich erfasst und von mehreren Notärzten untersucht. Nach der Untersuchung durch den Rettungsdienst wurden 21 Personen als leicht verletzt (grün untersucht) und 4 Personen als mittelschwer verletzt (gelb untersucht) eingestuft. Die Betreuung der leicht verletzten Personen wurde von Feuerwehrkräften unterstützt.

Ein besonderer Dank gilt einem Anwohner, der seine Einfahrt als Verletztensammelstelle zur Verfügung stellte und während des Einsatzes frischen Kaffee für die Einsatzkräfte kochte.

Aufgrund der vielen verletzten Personen am Unfallort wurde ein Großeinsatz des Rettungsdienstes im Kreis Pinneberg gestartet. Die Berufsfeuerwehr Hamburg schickte 12 Rettungswagen (RTW), den Großraumrettungswagen (G-RTW) und den Führungsdienst. Um weitere Rettungswagen zu besetzen, wurden die dienstfreien Einsatzkräfte der RKiSH (Rettungsdienst Kooperation in Schleswig-Holstein) im Kreis Pinneberg alarmiert. Auch verschiedene DRK-Bereitschaften im Kreis Pinneberg wurden alarmiert.

Nach einer weiteren Untersuchung durch den Notarzt konnten die 21 Personen, die zuerst als leicht verletzt eingestuft wurden, die Verletztensammelstelle verlassen und benötigten keine weitere medizinische Versorgung. Die 4 Personen, die als mittelschwer verletzt eingestuft wurden, wurden in umliegende Krankenhäuser gebracht.

Auch der Kreisbrandmeister des Kreises Pinneberg, Stefan Mohr, verschaffte sich vor Ort einen Überblick über die Einsatzlage.

Insgesamt waren die Feuerwehren Appen, Moorrege und Heist mit etwa 45 Einsatzkräften vor Ort. Zusätzlich waren insgesamt 25 RTWs, 2 NEFs (Notarzteinsatzfahrzeuge), 1 ORGL-RD (Organisatorischer Leiter Rettungsdienst), 1 LNA (Leitender Notarzt), 1 RTH (Rettungshubschrauber), 3 DRK-Bereitschaften und 1 Pressesprecher der RKiSH mit über 60 Einsatzkräften im Einsatz.

Zur Schadenshöhe und Unfallursache konnte die Feuerwehr keine Angaben machen.

Kontakt:

Kreisfeuerwehrverband Pinneberg
Kreispressesprecher
Tim Glindmeyer
Telefon: 04120 8254 700
Fax: (04121) 265951
E-Mail: presse@kfv-pinneberg.org

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Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel basiert auf aktuellen Blaulichtmeldungen des Presseportals und wurde automatisch erstellt.

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Schleswig-Holstein für 2022

Im Jahr 2022 gab es in Schleswig-Holstein insgesamt 82.697 Verkehrsunfälle. Davon waren 11.651 Unfälle mit Personenschaden, was 14,09% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 2,12% aus, was 1.753 Unfällen entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel waren mit 0,46% und 382 Unfällen eher selten. Der Großteil der Unfälle, nämlich 83,33%, waren übrige Sachschadensunfälle, insgesamt 68.911. Innerorts ereigneten sich 55.688 Unfälle (67,34%), außerorts (ohne Autobahnen) 23.501 Unfälle (28,42%) und auf Autobahnen 3.508 Unfälle (4,24%). Insgesamt gab es 102 Getötete, 1.947 Schwerverletzte und 12.627 Leichtverletzte.

2022
Verkehrsunfälle insgesamt 82.697
Unfälle mit Personenschaden 11.651
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 1.753
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 382
Übrige Sachschadensunfälle 68.911
Ortslage – innerorts 55.688
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 23.501
Ortslage – auf Autobahnen 3.508
Getötete 102
Schwerverletzte 1.947
Leichtverletzte 12.627

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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