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Verkehrsunfallflucht auf Fehmarn: Polizei sucht E-Roller-Fahrer

Die Polizei sucht den Fahrer eines E-Rollers, der nach einem Zusammenstoß mit einem Opel vom Unfallort geflohen ist. Zeugen werden gebeten, sich bei der Polizei Fehmarn zu melden.

Foto: unsplash

Lübeck (ost)

Am Samstagmittag, den 08.08.2026, kollidierten in Burg auf Fehmarn der Fahrer eines Opel und der Fahrer eines E-Rollers miteinander. Dabei wurde der Opel beschädigt. Es ist unklar, ob der Fahrer des E-Rollers verletzt wurde oder ob am Fahrzeug Schaden entstand, da der Nutzer des Elektrokleinstfahrzeugs kurz nach dem Unfall nicht mehr am Unfallort war. Die Polizei auf Fehmarn hat gegen beide Fahrer Ermittlungen wegen des Verdachts des unerlaubten Entfernens vom Unfallort eingeleitet und bittet um weitere Zeugen.

Nach den bisherigen Informationen ereignete sich der Unfall gegen 11:30 Uhr im Landkirchener Weg in Burg auf Fehmarn. Berichten zufolge wollte ein 92-jähriger Ostholsteiner mit seinem Opel vom Tankstellengelände auf die Landesstraße 209 in Richtung Landkirchen abbiegen. Dabei kam es zu einem Zusammenstoß mit dem Fahrer eines E-Rollers, der zu diesem Zeitpunkt den Gehweg vor der Tankstelleneinfahrt entgegen der Fahrtrichtung befuhr. Der Opel-Fahrer entfernte sich zunächst vom Unfallort, kehrte aber kurz darauf zurück, wie es heißt. Zu diesem Zeitpunkt war der Rollerfahrer jedoch nicht mehr dort.

Am Nachmittag meldete sich der Opel-Fahrer bei der Polizei. Der Schaden an seinem Fahrzeug beläuft sich auf etwa 1000 Euro. Im Zuge der Ermittlungen bittet die Polizei Fehmarn um Hinweise und sucht den Fahrer des E-Rollers, der am Samstagmittag im Landkirchener Weg mit dem Opel kollidierte. Zeugenhinweise werden unter der Telefonnummer 04371-503080 entgegengenommen.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Schleswig-Holstein für 2023

Im Jahr 2023 gab es insgesamt 32794 Verkehrsunfälle in Schleswig-Holstein. Davon waren 3356 Unfälle mit Personenschaden, was 10.23% aller Unfälle entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 1230 Fälle aus, was 3.75% der Gesamtanzahl entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 292 Fällen registriert, was 0.89% aller Unfälle ausmacht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 27916 Fälle, was 85.13% aller Unfälle entspricht. Innerorts ereigneten sich 2829 Unfälle (8.63%), außerorts (ohne Autobahnen) 1003 Unfälle (3.06%) und auf Autobahnen 400 Unfälle (1.22%). Insgesamt gab es 34 Getötete, 611 Schwerverletzte und 3587 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 32.794
Unfälle mit Personenschaden 3.356
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 1.230
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 292
Übrige Sachschadensunfälle 27.916
Ortslage – innerorts 2.829
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 1.003
Ortslage – auf Autobahnen 400
Getötete 34
Schwerverletzte 611
Leichtverletzte 3.587

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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