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Verkehrsunfallflucht in Stadum

Polizei sucht Zeugen nach einem Verkehrsunfall, bei dem ein Kleinkraftradfahrer leicht verletzt wurde. Der mutmaßliche Unfallverursacher ist bislang unbekannt.

Foto: Depositphotos

Stadum (ost)

Am Mittwochmorgen (11.03.2026) um etwa 07:00 Uhr ereignete sich auf der K113 / Spierling bei Stadum ein Verkehrsunfall, bei dem ein Kleinkraftradfahrer leichte Verletzungen erlitt. Die Identität des mutmaßlichen Unfallverursachers ist bisher unbekannt.

Nach bisherigen Informationen fuhr ein bislang unbekannter Autofahrer auf der Straße Spierling von Stadum kommend in Richtung Enge. Vor ihm fuhr ein Kleinkraftrad, das ebenfalls von Stadum in Richtung Enge unterwegs war.

Der Autofahrer begann in einer Rechtskurve, das Kleinkraftrad zu überholen. Doch während des Überholmanövers kam ihm ein entgegenkommendes Fahrzeug entgegen. Daraufhin beschleunigte der Autofahrer und scherte knapp vor dem Kleinkraftrad wieder ein.

Um eine Kollision zu vermeiden, musste der 16-jährige Kleinkraftradfahrer abrupt bremsen. Dabei geriet er auf den Seitenstreifen, verlor die Kontrolle über sein Fahrzeug und stürzte auf die Fahrbahn. Dabei zog er sich leichte Verletzungen zu.

Der Autofahrer setzte seine Fahrt fort, ohne anzuhalten oder sich um den gestürzten Fahrer zu kümmern. Möglicherweise hat er den Unfall nicht einmal bemerkt. Das Fahrzeug, das den Unfall verursachte, wurde als dunkler Audi der Q-Reihe beschrieben.

Die Polizei sucht nicht nur nach dem Verursacher, sondern auch nach Zeugen, die Informationen zum Unfallhergang oder zum verursachenden Fahrzeug geben können. Zeugen werden gebeten, sich bei der Polizeistation Leck unter 04662-891260 oder per E-Mail unter leck.pst@polizei.landsh.de zu melden.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Schleswig-Holstein für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Schleswig-Holstein insgesamt 32.794 Verkehrsunfälle. Davon waren 3.356 Unfälle mit Personenschaden, was 10,23% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 1.230 Fälle aus, was 3,75% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 292 Fällen registriert, was 0,89% aller Unfälle ausmacht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 27.916, was 85,13% aller Unfälle entspricht. In Ortslagen innerorts gab es 2.829 Unfälle (8,63%), außerorts (ohne Autobahnen) 1.003 Unfälle (3,06%) und auf Autobahnen 400 Unfälle (1,22%). Insgesamt gab es 34 Getötete, 611 Schwerverletzte und 3.587 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 32.794
Unfälle mit Personenschaden 3.356
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 1.230
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 292
Übrige Sachschadensunfälle 27.916
Ortslage – innerorts 2.829
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 1.003
Ortslage – auf Autobahnen 400
Getötete 34
Schwerverletzte 611
Leichtverletzte 3.587

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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