Ein Sprinter aus Dänemark mit vermeintlich gestohlenen Elektroartikeln wurde gestoppt. Die Bundespolizei ermittelt nun die Herkunft der Waren im Wert von 21500,- Euro.
Vermeintlicher Diebstahl: Sprinter mit Elektroartikeln gestoppt

Flensburg (ost)
Ein Fahrer des Sprinters behauptete zunächst gegenüber Bundespolizisten, dass die Ladung ihm gehören würde. Als er jedoch Eigentumsnachweise für die angeblich von ihm erworbenen, original verpackten 63 Laptops und Handys vorlegen sollte, war eine Verständigung plötzlich nicht mehr möglich.
Am Samstagmorgen gegen 07.25 Uhr kontrollierte eine Streife der Bundespolizei einen weißen Mercedes Sprinter an der B200-Abfahrt Klues, nachdem das Fahrzeug aus Dänemark eingereist war. Alle drei Insassen konnten ihre Identität ordnungsgemäß nachweisen. Neben zwei Koffern mit Kleidungsstücken befanden sich auch noch fünf Kartons auf der Ladefläche.
Auf die Frage, wem die Kartons gehören, gab der 37-jährige Fahrer an, dass sie ihm gehören würden. Er habe den Inhalt in Dänemark erworben. Die Bundespolizisten ließen zwei der Kartons öffnen, in denen eine Vielzahl von original verpackten Handys und Laptops zum Vorschein kamen.
Die Beamten verlangten nun einen Kaufbeleg für die Elektroartikel. Doch plötzlich war eine Verständigung mit dem Mann nicht mehr möglich. Er gab an, die Beamten nicht mehr zu verstehen.
Bei weiteren Ermittlungen auf der Dienststelle stellten die Bundespolizisten fest, dass die Elektrogeräte von den Insassen des Sprinters in Dänemark von einer Frau übernommen wurden, um sie nach Rumänien zu bringen.
Bis zur Klärung der Eigentumsverhältnisse wurden die brandneuen 15 Handys und 48 Laptops im Gesamtwert von ca. 21500,- Euro sichergestellt. In Absprache mit der dänischen Polizei wird nun versucht festzustellen, ob die Geräte in Dänemark gestohlen wurden oder wem sie tatsächlich gehören.
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