Die Polizei in Heide kontrollierte die Vorfahrt an einer Kreuzung mit Stoppschild und stellte viele Verstöße fest. Die unübersichtliche Situation und die nahegelegene Schule sorgen für erhöhten Verkehr und Fußgängeraufkommen.
Verstöße am Stoppschild in Heide

Heide (ost)
Am Dienstag hat die Polizei in Heide die Vorfahrt an einer Kreuzung mit einem Stoppschild überwacht und dabei eine große Anzahl von Verstößen festgestellt. Aufgrund der baulichen Gegebenheiten vor Ort gilt die Örtlichkeit als unübersichtlich, und der nahegelegene Schule sorgt für viel Verkehr und Fußgängeraufkommen.
Am 10.02.2026 hat das Polizeibezirksrevier Heide in Heide die Vorfahrt an der Kreuzung Tannenstraße und Weddingstedter Straße kontrolliert. Die Verkehrsregelung erfolgt dort durch Zeichen 206, das Stoppschild. Zwischen 11:34 Uhr und 13:04 Uhr wurden 101 Verstöße festgestellt und mit Verwarnungsgeldern geahndet. Ein Verstoß gegen das Haltgebot am Stoppschild kostet laut Bußgeldkatalog mindestens 10 Euro.
Die baulichen Gegebenheiten an der Kreuzung tragen zu einer unübersichtlichen Verkehrssituation bei. Fahrerinnen und Fahrer können den Verkehr von rechts aus der Weddingstedter Straße nur begrenzt einsehen. Zudem befindet sich in der Tannenstraße eine Schule, was regelmäßig zu erhöhtem Verkehrsaufkommen führt, einschließlich Schülerinnen und Schüler als Fußgängerinnen und Fußgänger. Das Stoppschild ist daher eine notwendige und sinnvolle Regelung, um die Sicherheit an der Kreuzung zu gewährleisten.
Die hohe Anzahl der festgestellten Verstöße zeigt, dass vielen Verkehrsteilnehmenden die Wichtigkeit des Stoppschilds an dieser Stelle offenbar nicht ausreichend bewusst ist. Die Dienststellen der Polizeidirektion Itzehoe werden auch in Zukunft ähnliche Kontrollen durchführen.
Björn Gustke
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Schleswig-Holstein für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Schleswig-Holstein insgesamt 32.794 Verkehrsunfälle. Davon waren 3.356 Unfälle mit Personenschaden, was 10,23% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 1.230 Fälle aus, was 3,75% aller Unfälle entspricht. 292 Unfälle (0,89%) wurden unter dem Einfluss berauschender Mittel verursacht. Die meisten Unfälle (85,13%) waren übrige Sachschadensunfälle. Innerorts ereigneten sich 2.829 Unfälle (8,63%), außerorts (ohne Autobahnen) 1.003 Unfälle (3,06%) und auf Autobahnen 400 Unfälle (1,22%). Insgesamt gab es 34 Getötete, 611 Schwerverletzte und 3.587 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 32.794 |
| Unfälle mit Personenschaden | 3.356 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 1.230 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 292 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 27.916 |
| Ortslage – innerorts | 2.829 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 1.003 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 400 |
| Getötete | 34 |
| Schwerverletzte | 611 |
| Leichtverletzte | 3.587 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








