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Vollendeter Schockanruf in Neumünster

Am 19.08.2026 fiel eine 90-jährige Frau in Neumünster einem Betrug durch falsche Polizeibeamte zum Opfer. Sie übergab einen niedrigen fünfstelligen Bargeldbetrag an einen unbekannten Täter.

Foto: Depositphotos

Neumünster (ost)

Am 19.08.2026 ereignete sich in Neumünster ein vollendeter Betrug nach einem Schockanruf von falschen Polizeibeamten. Nach aktuellen Informationen übergab das Opfer dabei einen geringen fünfstelligen Bargeldbetrag an einen bisher unbekannten Täter.

Am Mittwoch erhielt die 90-jährige Geschädigte nach bisherigen Erkenntnissen einen Anruf von einem Mann, der sich als Polizeikommissar Kremer ausgab. Der Anrufer behauptete, dass die Tochter des Opfers in einen Autounfall verwickelt war, bei dem ein Kind ums Leben kam. Die Tochter befände sich nun im Gefängnis und könne nur gegen Kaution freigelassen werden. Der vermeintliche Polizist bat das Opfer um Geld, Münzsammlungen oder Gold.

Zwischen 11:15 Uhr und 13:00 Uhr erschien ein unbekannter Mann an der Wohnadresse des Opfers in der Sudetenlandstraße in Neumünster. Das Opfer übergab dem Mann in gutem Glauben einen niedrigen fünfstelligen Bargeldbetrag.

Die Kriminalpolizei Neumünster bittet Zeugen, die Hinweise zu der Tat oder der beschriebenen Person haben, sich unter der Telefonnummer 04321-945-0 zu melden. Wir nutzen dieses Verbrechen als Anlass, erneut vor dieser Betrugsmasche zu warnen und geben Hinweise in dieser Angelegenheit:

Freundliche Grüße

Mira Grunicke – Pressesprecherin PD Neumünster

Quelle: Presseportal

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