Der Abreiseverkehr nach dem Wacken Open Air 2026 sorgt für hohe Verkehrsbelastung. Polizei zieht vorläufiges Einsatzfazit nach überwiegend ruhigem Festivalverlauf.
Wacken: Verkehrschaos nach Festivalende

Wacken (ost)
Mit dem Ende des Wacken Open Air 2026 ist der Verkehr auf dem Weg nach Hause in vollem Gange. Es gibt viel Verkehr rund um das Festivalgelände. Insbesondere an den Ausfahrten der Campingplätze gibt es derzeit Wartezeiten.
Der Verkehr Richtung Heimat begann bereits in der Nacht und läuft bisher ohne größere Probleme. Die vorgeschriebenen Abfahrtsrouten des Veranstalters werden konsequent genutzt und sollen auch weiterhin genutzt werden, um den Verkehrsfluss aufrechtzuerhalten.
Die Polizei wird den Verkehr auf dem Heimweg weiter begleiten und die Verkehrssituation beobachten, um bei Bedarf regulierend eingreifen zu können. Die Polizei bittet alle Besucher, den Anweisungen vor Ort zu folgen und Geduld zu haben.
Während der Abreise führt die Polizei auch gelegentliche Verkehrskontrollen durch. Die Einsatzkräfte appellieren an alle Fahrer, ihre Fahrt nur anzutreten, wenn sie voll fahrtüchtig sind. Wer unter dem Einfluss von Alkohol oder anderen berauschenden Substanzen steht, gefährdet nicht nur sich selbst, sondern auch andere Verkehrsteilnehmer.
Die Sperrung der Hauptstraße in Wacken aufgrund des Besucherandrangs konnte um 01:15 Uhr aufgehoben werden.
Aus Sicht der Polizei verlief das Wacken Open Air 2026 insgesamt recht ruhig. Die Anzahl der Einsätze lag leicht über dem Vorjahr, was unter anderem auf mehrere Unterstützungseinsätze, etwa vom Rettungsdienst, zurückzuführen ist. Gleichzeitig gab es im Vergleich zum Vorjahr einen leichten Rückgang der Straftaten, die während des Festivals passierten.
Der Leiter der Polizeidirektion Itzehoe, Frank Matthiesen, zieht ein positives Fazit und lobt die Zusammenarbeit aller beteiligten Organisationen:
„Ein Einsatz dieser Größenordnung ist nur durch das engagierte Zusammenwirken aller Beteiligten möglich. Ich danke allen Einsatzkräften sowie unseren beteiligten Partnern und Institutionen und dem Veranstalter für die hervorragende Zusammenarbeit.“
Die Pressestelle der Polizei in Wacken ist heute bis voraussichtlich 13:00 Uhr erreichbar. Weitere Presseauskünfte werden ab morgen über die bekannten Kontaktdaten der Pressestelle der Polizeidirektion Itzehoe erteilt.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Schleswig-Holstein für 2023
Im Jahr 2023 gab es insgesamt 32.794 Verkehrsunfälle in Schleswig-Holstein. Davon waren 3.356 Unfälle mit Personenschaden, was 10,23% aller Unfälle entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 1.230 Fälle aus, was 3,75% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 292 Fällen registriert, was 0,89% aller Unfälle ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 27.916, was 85,13% entspricht. Innerorts ereigneten sich 2.829 Unfälle (8,63%), außerorts (ohne Autobahnen) 1.003 Unfälle (3,06%) und auf Autobahnen 400 Unfälle (1,22%). Insgesamt gab es 34 Getötete, 611 Schwerverletzte und 3.587 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 32.794 |
| Unfälle mit Personenschaden | 3.356 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 1.230 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 292 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 27.916 |
| Ortslage – innerorts | 2.829 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 1.003 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 400 |
| Getötete | 34 |
| Schwerverletzte | 611 |
| Leichtverletzte | 3.587 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








