Die Anreise zum Wacken Open Air verlief deutlich entspannter dank neuem Konzept. Bis jetzt 15.000 Besucher angekommen, keine nennenswerten Verzögerungen auf den Verkehrsrouten.
Wacken: Verkehrskonzept zeigt Wirkung

Wacken (ost)
Die Anreise zum 33. Wacken Open Air verlief gestern aus polizeilicher Sicht deutlich entspannter als im Vorjahr. Ein neues Verkehrskonzept und der zusätzliche Anreisetag am Sonntag sind dafür verantwortlich, so die erste Einschätzung.
Bisher haben etwa 15.000 Festivalbesucher das Gelände erreicht. Es gab keine signifikanten Verzögerungen auf den verschiedenen Verkehrsrouten. Obwohl heute und morgen die Hauptanreisetage sind, wird auch hier kein Verkehrschaos erwartet.
Neben den Verkehrsaktivitäten war die Situation für die Polizei ruhig. Am Anreisetag wurde einem 40-jährigen Mann aus Österreich ein Hausverbot erteilt, noch bevor die Veranstaltung begann. Er hatte im stark alkoholisierten Zustand am Vormittag das Smartphone einer Frau aus Heide auf einem Campingplatz gestohlen und sie unsittlich berührt. Zunächst flüchtete der Beschuldigte, aber gegen 16.00 Uhr wurde er dank der Beschreibung des Opfers von Einsatzkräften festgenommen. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen musste er das Festivalgelände verlassen.
Gegen 22.30 Uhr stoppte eine Streife in der Bokelrehmer Straße einen 36-jährigen Tschechen, der unter dem Einfluss von Cannabis am Steuer eines Fiats saß. Er musste sich einer Blutprobe unterziehen und eine Sicherheitsleistung in Höhe von tausend Euro hinterlegen.
Merle Neufeld
Quelle: Presseportal








