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Wedel: Polizei sucht nach Geschädigtem eines Unfallgeschehens

Eine 36-jährige Frau verursachte einen Unfall in Wedel, bei dem der andere Beteiligte flüchtete. Die Polizei sucht nach dem Unbekannten und einem Zeugen.

Foto: Depositphotos

Wedel (ost)

Am gestrigen Morgen ereignete sich in der Bekstraße in Wedel vor den dortigen Kindergärten ein Verkehrsunfall. Eine 36-jährige Frau stieß beim Ausparken mit ihrem Auto gegen einen geparkten Anhänger. Während die Verursacherin telefonierte, entfernte sich der andere Unfallbeteiligte. Die Polizei sucht nun nach diesem und einem Zeugen, der den Vorfall beobachtet hat.

Kurz vor 08:30 Uhr am Morgen des 04. Mai 2026 parkte eine 36-jährige deutsche Frau ihr Auto rückwärts vor den Kindergärten in der Bekstraße in Wedel. Gegenüber den Parkplätzen soll ein Auto mit Anhänger am rechten Fahrbahnrand und in einer markierten Parkfläche gestanden haben.

Das Fahrzeug könnte die Größe eines Transporters gehabt haben. Der Anhänger war ein massiver Metalltrailer ohne Aufbau und Verkleidung. Es könnte sich um einen Boots- oder Autotrailer gehandelt haben.

Die Frau aus Wedel bemerkte den Unfall, parkte ihr Auto zurück in die Parklücke und wurde dann von einem Mann angesprochen, der auch Fotos von ihrem Auto machte. Sie setzte sich in ihr Auto, um Hilfe zu rufen. Als sie ausstieg, um die Daten des Mannes aufzuschreiben, waren weder er noch das Fahrzeuggespann noch vor Ort. Zunächst dachte sie, dass der Mann der Unfallgegner sei.

Die Frau beschrieb den Mann als ca. 1,75 m groß und von normaler Statur. Er war zwischen 30 und 40 Jahre alt und hatte kurze, glatte, schwarze Haare.

Später meldete die Verursacherin den Vorfall bei der Polizei.

Das Polizeirevier in Wedel sucht nun nach dem Fahrzeugführer des Gespanns. Auch der Mann, der die Frau angesprochen haben soll, wird gebeten, sich bei den Ermittlern zu melden. Erreichbar sind sie unter der Rufnummer 04103 – 50180.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Schleswig-Holstein für 2023

Die Verkehrsunfallstatistik für Schleswig-Holstein im Jahr 2023 zeigt insgesamt 32.794 Unfälle. Davon entfielen 3.356 auf Unfälle mit Personenschaden, was einem Anteil von 10,23% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 1.230 Unfälle aus, was 3,75% der Gesamtzahl entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel waren mit 292 Fällen oder 0,89% vertreten. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 27.916, was 85,13% ausmacht. Von den Unfällen ereigneten sich 2.829 innerorts (8,63%), 1.003 außerorts (ohne Autobahnen) (3,06%) und 400 auf Autobahnen (1,22%). Insgesamt gab es 34 Getötete, 611 Schwerverletzte und 3.587 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 32.794
Unfälle mit Personenschaden 3.356
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 1.230
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 292
Übrige Sachschadensunfälle 27.916
Ortslage – innerorts 2.829
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 1.003
Ortslage – auf Autobahnen 400
Getötete 34
Schwerverletzte 611
Leichtverletzte 3.587

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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