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Wedel – Senior Opfer eines Trickdiebstahls, Polizei sucht weitere Geschädigte

Ein 87-jähriger Mann wurde beim Geldwechseln auf dem Parkdeck bestohlen. Die Polizei bittet um Hinweise und warnt vor dem Geldwechseltrick.

Foto: Depositphotos

Wedel (ost)

Am Samstagmittag (15.02.2025) ist es auf dem Parkdeck eines Lebensmittelmarktes in der Straße Am Marienhof zu einem Diebstahl von 100 Euro Bargeld gekommen. Nach Hinweisen vermutet die Polizei weitere, bisher polizeilich nicht bekannte Taten.

Ein 87-jähriger Wedeler stand um die Mittagszeit nach dem Einkauf an seinem Auto und wurde von einem Mann angesprochen. Der ältere Herr wurde gebeten, ein 2-Euro-Stück zu wechseln. Nachdem er in sein Portemonnaie geschaut hatte, konnte er nicht helfen und setzte sich wieder ins Auto.

Kurz darauf bemerkte er den Verlust seines Bargelds und begab sich zur Polizeiwache, um Anzeige zu erstatten.

Der unbekannte Mann wurde als auffallend klein beschrieben, mit einer Größe von 165 cm und einem geschätzten Alter von 65 Jahren. Er trug zur Tatzeit dunkle Kleidung und eine Mütze.

Ein Zeuge wies im Zuge der Ermittlungen auf mögliche weitere Taten in den letzten Wochen mit ähnlicher Vorgehensweise in der Straße Am Marienhof hin. Bisher liegt der Polizei jedoch nur die eine genannte Anzeige vor.

Daher werden weitere Opfer solcher Trickdiebstähle aufgefordert, sich mit der ermittelnden Polizei Wedel unter der Rufnummer 04103-5018-0 in Verbindung zu setzen. Zeugen, die Informationen zu den genannten Personen haben, werden ebenfalls gebeten, sich zu melden.

Die Polizei warnt in diesem Zusammenhang vor dem Geldwechseltrick. Kriminelle nutzen die Ablenkung der Opfer aus, um Geld aus deren Portemonnaies zu stehlen. Oft benutzen die Täter anschließend bereitgestellte Fahrzeuge, um zu flüchten.

Es ist für die Ermittlungen wichtig, dass Zeugen neben der Beschreibung der Personen auch auf verdächtige Fahrzeuge achten.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Schleswig-Holstein für 2022/2023

Die Mordraten in Schleswig-Holstein zwischen 2022 und 2023 sind leicht angestiegen. Im Jahr 2022 wurden 70 Fälle von Mord erfasst, während es im Jahr 2023 bereits 74 Fälle waren. Die Anzahl der aufgeklärten Fälle stieg ebenfalls von 55 auf 66. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 62 auf 77, wobei die Mehrheit der Verdächtigen männlich war. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Mordfällen in Deutschland mit 470 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 70 74
Anzahl der aufgeklärten Fälle 55 66
Anzahl der Verdächtigen 62 77
Anzahl der männlichen Verdächtigen 56 67
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 6 10
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 29 28

Quelle: Bundeskriminalamt

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