Mobiles Menü schließen
Startseite Schlagzeilen

Wentorf bei Hamburg: Autofahrerin flüchtet nach Unfall mit Fußgänger

Polizei sucht Zeugen für Vorfall in Reinbek. Frau entfernte sich unerlaubt vom Unfallort, Mann leicht verletzt.

Foto: Depositphotos

Ratzeburg (ost)

16.01.2026 | Kreis Stormarn | 13.01.2026 – Reinbek

Am Dienstagnachmittag gab es in Reinbek einen Verkehrsunfall zwischen einem Auto und einem Fußgänger. Die Fahrerin des Autos fuhr unerlaubt vom Unfallort weg. Es werden nun Zeugen für den Vorfall gesucht.

Am 13.01.2026 gegen 16:15 Uhr versuchte ein 88-jähriger Reinbeker, die Bahnhofstraße in Reinbek auf Höhe des dortigen Kreditinstituts in Richtung einer Buchhandlung zu überqueren. Zur gleichen Zeit fuhr eine unbekannte Autofahrerin die Bahnhofstraße aus Richtung Wentorf kommend in Richtung Bergstraße. Die Fahrerin des grauen Autos hielt an der roten Ampel an. Um auf die andere Seite der Straße zu gelangen, ging der 88-jährige Fußgänger zwischen dem grauen Auto und dem dahinter stehenden Fahrzeug hindurch, als plötzlich das graue Auto rückwärts rollte. Es kam zu einem Zusammenstoß, bei dem der Mann leichte Verletzungen erlitt. Laut Zeugenaussagen stieg eine Frau aus dem Auto aus, erkundigte sich kurz nach dem Wohlbefinden des Mannes und verließ dann jedoch unerlaubt den Unfallort, ohne ihre Identität preiszugeben. Ersthelfer waren sofort zur Stelle und versorgten den Mann, bis ein Rettungswagen eintraf. Die Rettungskräfte brachten den Verletzten zur weiteren medizinischen Behandlung in ein nahegelegenes Krankenhaus.

Die Polizei hat eine Untersuchung eingeleitet und sucht nun Zeugen. Wer kann Informationen zu dem grauen Auto oder seiner Fahrerin geben? Hinweise nimmt die Polizei Reinbek telefonisch unter 040/7277070 oder per E-Mail unter reinbek.pr@polizei.landsh.de entgegen.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Schleswig-Holstein für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Schleswig-Holstein insgesamt 32.794 Verkehrsunfälle. Davon waren 3.356 Unfälle mit Personenschaden, was 10,23% aller Unfälle entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 1.230 Fälle aus, was 3,75% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 292 Fällen registriert, was 0,89% entspricht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 27.916 Fälle, was 85,13% aller Unfälle ausmacht. Innerorts ereigneten sich 2.829 Unfälle (8,63%), außerorts (ohne Autobahnen) 1.003 Unfälle (3,06%) und auf Autobahnen 400 Unfälle (1,22%). Insgesamt gab es 34 Getötete, 611 Schwerverletzte und 3.587 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 32.794
Unfälle mit Personenschaden 3.356
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 1.230
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 292
Übrige Sachschadensunfälle 27.916
Ortslage – innerorts 2.829
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 1.003
Ortslage – auf Autobahnen 400
Getötete 34
Schwerverletzte 611
Leichtverletzte 3.587

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

Karte für diesen Artikel

nf24