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Westerland: Alkohol am Steuer auf Sylt

Mehrere Fahrzeugführer unter Alkoholeinfluss aus dem Verkehr gezogen. Polizei entdeckt alkoholisierte Fahrer bei Verkehrskontrollen auf der Insel.

Foto: Depositphotos

Sylt (ost)

Am Abend des Dienstags (28.04.2026) bis in die Nacht zum Mittwoch (29.04.2026) erwischten Polizeibeamte des Polizeireviers Sylt drei alkoholisierte Fahrer.

Gegen 19.00 Uhr am Dienstag verlor ein Rollerfahrer im Franz-Korwan-Weg die Kontrolle über sein Leichtkraftrad und kam von der Fahrbahn nach links ab. Der 64-Jährige verletzte sich leicht und wurde ins Krankenhaus gebracht. Die Beamten entdeckten vor Ort teilweise leere Alkoholflaschen. Ein Atemalkoholtest ergab bei dem Dithmarscher 1,51 Promille. Ein Arzt nahm dem Mann eine Blutprobe ab, außerdem hatte der Fahrer keine Fahrerlaubnis. Die Polizei ermittelt gegen ihn wegen Trunkenheit im Verkehr und Fahrens ohne Fahrerlaubnis.

Gegen 23.17 Uhr unterzogen die Beamten den Fahrer eines Ford-Pkw in der Süderstraße einer Verkehrskontrolle. Bei dem 51-jährigen Fahrer wurde Atemalkohol festgestellt, außerdem befand sich eine leere Bierflasche im Fahrzeug. Ein Alkoholwert von 0,8 Promille wurde vor Ort festgestellt. Gegen den polnischen Staatsbürger läuft nun ein Ordnungswidrigkeitenverfahren. Bei einem erstmaligen Verstoß drohen ihm 500 Euro Bußgeld, 2 Punkte in Flensburg und ein einmonatiges Fahrverbot in Deutschland.

Kurz vor 1.00 Uhr nachts erwischten die Beamten einen weiteren alkoholisierten Fahrer in der Johann-Miller-Straße in Westerland. Auch hier gab es zunächst keine Fahrauffälligkeiten. Bei der Kontrolle bemerkten die Polizisten jedoch starken Atemalkoholgeruch bei dem Mercedes-Fahrer. Ein Test bestätigte den Verdacht mit 1,81 Promille. Ein Arzt entnahm dem 36-Jährigen eine Blutprobe und sein Führerschein wurde eingezogen. Gegen ihn wird wegen Trunkenheit im Verkehr ermittelt.

Quelle: Presseportal

Statistiken zur Drogenkriminalität in Schleswig-Holstein für 2022/2023

Die Drogenraten in Schleswig-Holstein zwischen 2022 und 2023 sind rückläufig. Im Jahr 2022 wurden 10.944 Fälle von Drogenkriminalität registriert, wobei 9.931 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen lag bei 8.645, darunter 7.470 Männer und 1.175 Frauen. 1.664 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Jahr 2023 sank die Anzahl der registrierten Fälle auf 10.838, wobei 9.644 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen betrug 8.326, darunter 7.225 Männer und 1.101 Frauen. 1.795 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Drogenfällen in Deutschland mit 73.917 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 10.944 10.838
Anzahl der aufgeklärten Fälle 9.931 9.644
Anzahl der Verdächtigen 8.645 8.326
Anzahl der männlichen Verdächtigen 7.470 7.225
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 1.175 1.101
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 1.664 1.795

Quelle: Bundeskriminalamt

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