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Westerland: Kinder machen Fotos am Gleis – Bundespolizei im Einsatz

Die Bundespolizei sperrte die Gleise, um die Kinder aus dem Gefahrenbereich zu holen. Warnung vor lebensgefährlichem Aufenthalt im Gleisbereich.

Foto: unsplash

Niebüll (ost)

Am Morgen wurde eine Streife der Bundespolizei nach Niebüll geschickt. Ein Zugführer hatte zwei Personen entlang der Bahnstrecke von Niebüll nach Westerland bemerkt und die Bundespolizei alarmiert.

Die Beamten näherten sich dem Einsatzort vom Bahnübergang Uhlebüller Straße aus. Nachdem ein Autozug vorbeigefahren war, begaben sich die Beamten in sicherem Abstand zu den Gleisen und entdeckten dort auch zwei Kinder. Der Junge ging sogar auf die Gleise, um Fotos zu machen. Die Bundespolizisten ließen die Strecke sperren, da die Kinder in Gefahr waren und sich während der Durchfahrt des Autozuges zu nah an den Gleisen aufgehalten hatten.

Die beiden Kinder, ein 14-jähriges Mädchen und ein 15-jähriger Junge, wurden aus der Gefahrenzone geholt und befragt. Sie gaben an, im Rahmen einer Betriebsbildungswoche Fotos machen zu wollen, um sie später zu bearbeiten.

Offensichtlich waren sie sich nicht bewusst, welcher Lebensgefahr sie sich ausgesetzt hatten.

Die Bundespolizisten informierten die Kinder über die lebensgefährliche Situation im Gleisbereich und brachten sie nach Hause. Dort fand ebenfalls ein ermahnenes Gespräch statt. Die Strecke war für sieben Minuten gesperrt; ein Autozug musste warten.

In diesem Zusammenhang warnt die Bundespolizei davor, die Bahnanlagen zu betreten. Selbst der Aufenthalt in der Nähe der Gleise kann bereits einen Polizeieinsatz auslösen, wenn ein Zugführer eine Person sieht und eine Notbremsung auslöst. Dabei können auch Fahrgäste im Zug verletzt werden.

Kontakt:

Bundespolizeiinspektion Flensburg
Valentinerallee 2a
24941 Flensburg
Pressesprecher
Hanspeter Schwartz
Telefon: 0461 / 31 32 – 1010
Mobil: 0160/89 46 178
Fax: 030/2045612243
E-Mail: bpoli.flensburg.presse@polizei.bund.de
http://www.bundespolizei.de
Twitter: @bpol_kueste

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Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel basiert auf aktuellen Blaulichtmeldungen des Presseportals und wurde automatisch erstellt.

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Schleswig-Holstein für 2022

Im Jahr 2022 gab es in Schleswig-Holstein insgesamt 82.697 Verkehrsunfälle. Davon waren 11.651 Unfälle mit Personenschaden, was 14,09% aller Unfälle entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 2,12% der Gesamtzahl aus, was 1.753 Unfällen entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel waren mit 382 Fällen oder 0,46% vertreten. Die Mehrheit der Unfälle, nämlich 83,33%, waren übrige Sachschadensunfälle, insgesamt 68.911. Innerorts ereigneten sich 55.688 Unfälle (67,34%), außerorts (ohne Autobahnen) 23.501 (28,42%) und auf Autobahnen 3.508 (4,24%). Bei den Verkehrsunfällen in Schleswig-Holstein im Jahr 2022 gab es 102 Getötete, 1.947 Schwerverletzte und 12.627 Leichtverletzte.

2022
Verkehrsunfälle insgesamt 82.697
Unfälle mit Personenschaden 11.651
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 1.753
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 382
Übrige Sachschadensunfälle 68.911
Ortslage – innerorts 55.688
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 23.501
Ortslage – auf Autobahnen 3.508
Getötete 102
Schwerverletzte 1.947
Leichtverletzte 12.627

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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