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Widerstand in Itzehoe unter Drogeneinfluss

Ein Mann unter Drogeneinfluss griff Polizisten an und musste ins Krankenhaus gebracht werden. Er wird strafrechtlich belangt.

Foto: unsplash

Itzehoe (ost)

Während eines Einsatzes aufgrund einer verletzten Person kam es am Freitagabend zu Widerstandshandlungen seitens des Verletzten selbst. Letztendlich wurde der Itzehoer von einem Krankenwagen in ein Klinikum gebracht.

Um 22.40 Uhr wurden Rettungskräfte und mehrere Streifenwagen im Langen Peter eingesetzt. An einer Bushaltestelle befand sich eine offensichtlich betrunkene Person mit einigen unerklärlichen Verletzungen. Der Mann reagierte äußerst aggressiv auf das Erscheinen der Polizei und griff schließlich die Beamten an. Er wehrte sich körperlich, beleidigte und bedrohte die Beamten. Schließlich wurde er aufgrund seines Zustands in ein Krankenhaus gebracht, wo er auf Anordnung einer Staatsanwältin eine Blutprobe abgeben musste.

Die Einsatzkräfte blieben unverletzt, während der 40-Jährige leichte Verletzungen erlitt. Er wird sich vor Gericht wegen seines Verhaltens verantworten müssen.

Merle Neufeld

Quelle: Presseportal

Statistiken zur Drogenkriminalität in Schleswig-Holstein für 2021/2022

Die Drogenraten in Schleswig-Holstein sind zwischen 2021 und 2022 leicht gesunken. Im Jahr 2021 wurden 11.693 Fälle von Drogenkriminalität registriert, wovon 10.509 gelöst wurden. Es gab insgesamt 9.190 Verdächtige, darunter 7.938 Männer, 1.252 Frauen und 1.576 Nicht-Deutsche. Im Jahr 2022 wurden 10.944 Fälle von Drogenkriminalität gemeldet, von denen 9.931 gelöst wurden. Es gab insgesamt 8.645 Verdächtige, darunter 7.470 Männer, 1.175 Frauen und 1.664 Nicht-Deutsche. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2022 die höchste Anzahl an Drogenfällen in Deutschland mit 70.510 Fällen.

2021 2022
Anzahl erfasste Fälle 11.693 10.944
Anzahl der aufgeklärten Fälle 10.509 9.931
Anzahl der Verdächtigen 9.190 8.645
Anzahl der männlichen Verdächtigen 7.938 7.470
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 1.252 1.175
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 1.576 1.664

Quelle: Bundeskriminalamt

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