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Wilster: Festnahmen nach Einbruch

In Wilster kam es zu einem Einbruch in einen Discounter, der zu einem großen Polizeieinsatz führte. Zwei Tatverdächtige wurden dank Streifenwagen, Diensthunden und einem Hubschrauber festgenommen.

Foto: Depositphotos

Wilster (ost)

In der Nacht von Sonntag auf Montag ereignete sich in Wilster ein Einbruch in einen Discounter, der zu einem größeren Polizeieinsatz führte. Dank des Einsatzes mehrerer Streifenwagen, Diensthunde und eines Hubschraubers konnten vorläufig zwei Verdächtige festgenommen werden. Auch die gestohlene Beute wurde bereits sichergestellt.

Um 00:22 Uhr brachen zwei zunächst unbekannte Täter gewaltsam in den Markt in der Mühlenstraße ein, indem sie eine Fensterscheibe einschlugen. Nach der Tat flüchteten die Unbekannten mit zwei Taschen voller gestohlener Gegenstände in Richtung eines angrenzenden Kleingartenvereins.

Die alarmierte Polizei startete sofort eine intensive Fahndung, bei der neben mehreren Streifenwagen auch ein Polizeihubschrauber und Diensthunde eingesetzt wurden. Mit Erfolg: Die Diensthunde führten die Beamten direkt zu den beiden flüchtigen Personen, die sich noch auf dem Gelände der Kleingartenkolonie befanden. Die Polizisten nahmen daraufhin die beiden 15 und 21 Jahre alten deutschen Verdächtigen fest. In der Nähe fanden die Beamten auch zwei Taschen mit gestohlenen Gegenständen.

Nach Abschluss aller polizeilichen Maßnahmen wurden die Verdächtigen wieder freigelassen. Gegen sie läuft ein Ermittlungsverfahren unter anderem wegen des Verdachts des Diebstahls mit Waffen.

Theresa Straßmann

Quelle: Presseportal

Einbruchstatistiken in Schleswig-Holstein für 2022/2023

Die Einbruchsraten in Schleswig-Holstein stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 2675 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 3271 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 400 auf 520. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 380 auf 427, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 335 auf 382 anstieg. Die Anzahl der weiblichen Verdächtigen blieb konstant bei 45, während die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen von 158 auf 191 stieg. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Einbruchsfällen in Deutschland mit 27061 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 2.675 3.271
Anzahl der aufgeklärten Fälle 400 520
Anzahl der Verdächtigen 380 427
Anzahl der männlichen Verdächtigen 335 382
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 45 45
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 158 191

Quelle: Bundeskriminalamt

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