Die Feuerwehr Neumünster musste am 28. April 2026 zu zwei parallelen Einsatzlagen ausrücken: Ein Verkehrsunfall auf der A7 und ein Brand in einer Sporthalle in Wittorf.
Wittorf: Feuerwehr Neumünster im Einsatz

Neumünster (ost)
Am Dienstag, dem 28. April 2026, erhielt die Feuerwehr Neumünster am Nachmittag zwei Einsatzalarme im Stadtgebiet und auf der Bundesautobahn 7.
Um 16:22 Uhr fuhr das Rüstfahrzeug mit dem Alarmcode „TH Y“ (technische Hilfeleistung, Menschenleben in Gefahr) auf die A7 in Richtung Norden zwischen den Anschlussstellen Neumünster-Süd und Neumünster-Mitte. Zwei Autos waren in einen Verkehrsunfall verwickelt. Insgesamt waren fünf Personen betroffen. Nach der medizinischen Untersuchung vor Ort musste zum Glück niemand ins Krankenhaus gebracht werden.
Während dieses Einsatzes gingen um 16:36 Uhr mehrere Notrufe in der Leitstelle ein, die einen Brand in Wittorf meldeten. In einem Sportzentrum war ein Feuer im Dachbereich ausgebrochen, begleitet von starkem Rauch. Schon auf dem Weg dorthin war Rauch sichtbar.
Nachdem die ersten Einsatzkräfte eintrafen, wurde der ursprüngliche Alarm „FEU G“ (Feuer, größer als Standard) auf „FEU 2“ (Feuer, 2 Löschzüge) erhöht. Die Freiwilligen Feuerwehren Wittorf und Gadeland wurden nachalarmiert. Außerdem kamen die Technische Einsatzleitung mit dem Einsatzleitwagen 2 (ELW 2), eine Drohneneinheit und das Deutsche Rote Kreuz mit der Regieeinheit Neumünster zur Versorgung der Einsatzkräfte hinzu.
Die Feuerbekämpfung erfolgte ausschließlich von außen. Mit einem Hubrettungsgerät und zwei handgeführten Strahlrohren wurde ein umfassender Löschangriff durchgeführt. Dank des schnellen und koordinierten Einsatzes konnte eine weitere Ausbreitung des Feuers verhindert werden.
Aufgrund der Brandausbreitung im Dachbereich musste die Dachhaut auf einer Fläche von etwa 50 Quadratmetern geöffnet werden, um versteckte Glutnester aufzuspüren und gezielt zu löschen. Drei Personen wurden während des Einsatzes verletzt, eine davon musste ins Krankenhaus gebracht werden.
Aufgrund der Größe des betroffenen Bereichs und der Gebäudestruktur dauerten die Nachlöscharbeiten eine Weile an. Der Einsatz konnte gegen 19:30 Uhr abgeschlossen werden.
Insgesamt waren etwa 60 Einsatzkräfte beteiligt.
Zur Brandursache und zum entstandenen Sachschaden kann die Feuerwehr keine Angaben machen. Die Polizei hat die Ermittlungen übernommen.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Schleswig-Holstein für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Schleswig-Holstein insgesamt 32.794 Verkehrsunfälle. Davon waren 3.356 Unfälle mit Personenschaden, was 10,23% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 1.230 Fälle aus, was 3,75% aller Unfälle entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel waren mit 292 Fällen oder 0,89% vertreten. Die übrigen Sachschadensunfälle machten den Großteil der Unfälle aus, nämlich 27.916 Fälle oder 85,13%. Innerorts ereigneten sich 2.829 Unfälle (8,63%), außerorts (ohne Autobahnen) 1.003 Unfälle (3,06%) und auf Autobahnen 400 Unfälle (1,22%). Insgesamt gab es 34 Getötete, 611 Schwerverletzte und 3.587 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 32.794 |
| Unfälle mit Personenschaden | 3.356 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 1.230 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 292 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 27.916 |
| Ortslage – innerorts | 2.829 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 1.003 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 400 |
| Getötete | 34 |
| Schwerverletzte | 611 |
| Leichtverletzte | 3.587 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








