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Schüler in Rom greift Lehrerin während Livestream auf Telegram an

Ein 13-jähriger Schüler greift in Rom seine Lehrerin während eines live übertragenen Angriffs mit Pfefferspray und einem Tauchmesser an. Die Polizei hat ihn festgenommen, während Ermittler nach möglichen Komplizen suchen. Der Vorfall wirft Fragen zur Sicherheit in Schulen und dem Umgang mit Jugen…

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Rom: Schüler (13) attackiert Lehrerin live auf Telegram
Dickelbers via Wikimedia Commons (CC BY-SA 4.0)

In Rom ereignete sich am Freitag ein erschütternder Vorfall, als ein 13-jähriger Schüler seine Lehrerin, Isabella Marsilio (66), an der Giovanni Verga Mittelschule im Stadtteil Centocelle angriff. Mit einem Pfefferspray attackierte er sie zunächst und stach dann dreimal mit einem Tauchmesser in ihre Achselhöhle. Bemerkenswert ist, dass die gesamte Tat live auf Telegram übertragen wurde.

Der Schüler hatte den Übergriff sorgfältig vorbereitet. Kurz vor der Tat postete er auf TikTok einen Countdown, der von einem schwarzen Bildschirm mit der Aufschrift „-5 Stunden“ begleitet wurde. In der Schule zog er sich in der Toilette um, setzte eine Schutzbrille und einen Helm mit einem daran befestigten Smartphone auf, um die Attacke zu dokumentieren. Als er das Klassenzimmer betrat, war er bereits in einen Gruppen-Videoanruf eingeschaltet. Ein entschlossener Mitschüler konnte ihn jedoch rechtzeitig aufhalten.

Die Lehrerin erlitt glücklicherweise keine lebensbedrohlichen Verletzungen und wurde in ein Krankenhaus gebracht, wo sie noch am selben Tag entlassen werden konnte. Der Schüler wurde nach dem Vorfall von der Polizei im Schulgebäude festgenommen. Die Ermittler untersuchen inzwischen seine technischen Geräte, um herauszufinden, ob es Zuschauer des Livestreams gab oder ob andere Komplizen oder Anstifter beteiligt waren.

Der Auslöser für den Angriff scheint die Wut des Schülers über unzureichende Noten und als ungerecht empfundene Bewertungen durch die Lehrerin im Vorjahr gewesen zu sein. Isabella Marsilio steht kurz vor ihrem Ruhestand. Berichten zufolge äußerte sie sich bereits in einer versöhnlichen Weise und erklärte, dass sie dem Jungen verzeihe und ihn gerne treffen würde, um ihm eine Umarmung zu geben.

Nach den Bestimmungen des italienischen Rechts ist der 13-Jährige aufgrund seines Alters nicht strafmündig und kann daher nicht strafrechtlich belangt werden. Die zuständige Jugendstaatsanwaltschaft wurde informiert, hat jedoch keine Haftanordnung erlassen können.

Giuseppe Valditara, der Bildungsminister Italiens, hat sich bereits mit der Schulleitung in Verbindung gesetzt und seine Solidarität sowohl mit der Lehrerin als auch der gesamten Schulgemeinschaft ausgesprochen. In einem Beitrag auf dem sozialen Netzwerk X forderte er, dass Minderjährigen unter 15 Jahren der Zugang zu bestimmten Social-Media-Plattformen verwehrt werden sollte.

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Quellen: Bild, t-online

Bildquelle: Dickelbers via Wikimedia Commons (CC BY-SA 4.0)

Dieser Text wurde mit Hilfe von künstlicher Intelligenz in Zusammenarbeit mit unserer Redaktion erstellt.

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