Am Freitagmorgen ereignete sich in der Nähe des Dorfes Lent ein schwerer Verkehrsunfall mit einem Schulbus, der fatale Folgen hatte.
Schulbusunfall in Ostfrankreich: Zwei Tote und zahlreiche Verletzte

Am Freitagmorgen ereignete sich in der Nähe des Dorfes Lent ein schwerer Verkehrsunfall mit einem Schulbus, der fatale Folgen hatte. Bei diesem Unglück kamen zwei Personen ums Leben, und 16 weitere wurden verletzt. Die Umstände des Vorfalls sind noch unklar, jedoch ist bekannt, dass der Bus von der Straße abkam und gegen einen Baum prallte.
Unter den verstorbenen Opfern ist ein minderjähriger Schüler sowie ein 18-Jähriger. Die Behörden in Bourg-en-Bresse berichteten, dass drei der Verletzten in einem kritischen Zustand sind. Insgesamt befanden sich 43 Personen, darunter 15 Schüler, im Bus, der sich auf dem Weg zwischen Lyon und Bourg-en-Bresse befand.
Der Bürgermeister der Gemeinde Lent, Yves Cristin, äußerte sich zu dem Vorfall und erklärte, dass der Bus zunächst in einen Straßengraben fuhr, bevor er mit dem Baum kollidierte. Der Fahrer des Fahrzeugs wurde ins Krankenhaus gebracht, ist aber bislang nicht befragbar. Die Staatsanwaltschaft hat eine Ermittlung wegen fahrlässiger Tötung eingeleitet.
Transportminister Philippe Tabarot machte sich auf den Weg zur Unfallstelle, um sich ein Bild von der Lage zu verschaffen. Bildungsminister Édouard Geffray sprach sein Mitgefühl für die betroffenen Schüler und deren Familien aus und bezeichnete den Vorfall als große Tragödie.
Rasch waren Feuerwehr und weitere Einsatzkräfte vor Ort, um die Verletzten zu betreuen. Zur Unterstützung kamen zwei Hubschrauber und mehrere Drohnen zum Einsatz. Die Behörden riefen die anderen Verkehrsteilnehmer dazu auf, den Einsatzfahrzeugen Vorrang zu gewähren.
In Frankreich sind Unfälle mit öffentlichen Verkehrsmitteln vergleichsweise selten, doch gab es in der Vergangenheit schwerwiegende Vorfälle. Ein solches Beispiel ist der Unfall von 2017, als ein Schulbus mit einem Zug kollidierte, was sechs Schülerleben forderte. Ein weiterer schwerer Vorfall ereignete sich 2025, als ein Busfahrer unter Drogeneinfluss einen Unfall in der Nähe von Châteaudun verursachte, bei dem ein Mensch starb und 20 weitere verletzt wurden.
Der schwerste Verkehrsunfall in der Geschichte Frankreichs ereignete sich im August 1982, als ein Autobahnunfall mehrere Fahrzeuge in Brand setzte, darunter ein Bus, der Kinder zu einem Sommerlager transportierte. Bei diesem Unglück verloren 53 Menschen, darunter 46 Kinder, ihr Leben.
Quellen: france24, Süddeutsche Zeitung
Bildquelle: depositphotos
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