Schwerer Busunfall in Barcelona: Mehr als 80 Menschen werden bei dem Unglück verletzt. Zahlreiche Rettungskräfte sind im Einsatz, um die Betroffenen zu versorgen. Wie konnte es zu dem Unfall mit so vielen Verletzten kommen und was ist über die Hintergründe bekannt?
Schwere Havarie in Spanien: Mehr als 80 Verletzte nach Busabsturz am Hang

Große Anteilnahme und rasche Hilfszusagen kennzeichnen die ersten Stellungnahmen nach dem schweren Unglück im spanischen Nordosten: Kataloniens Innenministerin Núria Parlon würdigte umgehend den entschlossenen Einsatz der Rettungskräfte unter extrem widrigen Geländebedingungen und übermittelte den Verunglückten herzliche Genesungswünsche. Zugleich sicherte Regionalpräsident Salvador Illa den Opfern seine uneingeschränkte Unterstützung zu. Er betonte öffentlich, die Entwicklung rund um die Rettungsarbeiten mit tief empfundener Sorge zu begleiten, während er in permanentem Kontakt mit den Einsatzleitungen stand, um über den Zustand der Patienten informiert zu bleiben.
Beförderungsmittel stürzt 20 Meter tiefen Abhang hinab
Auslöser der politischen Reaktionen war ein schwerer Verkehrsunfall, der sich am späten Nachmittag ereignete. Um exakt 16:43 Uhr schrillten die Alarmsirenen der zuständigen Leitstellen, nachdem ein vollbesetzter Reisebus im bergigen Areal des Naturparks Montseny verunglückt war. Auf der Landstraße BV-5114 nahe der Ortschaft Fogars de Montclús in der Provinz Barcelona kam das schwere Gefährt von der Fahrspur ab und rutschte eine rund 20 Meter tiefe Böschung hinunter.
Nach offiziellen Angaben des regionalen medizinischen Notfalldienstes SEM forderte die Havarie eine enorme Zahl an Opfern:
- Mehr als 80 Personen zogen sich Verletzungen zu.
- Unter den Betroffenen registrierten die Notärzte sieben Schwerverletzte.
- Weitere 18 Personen erlitten mittelschwere Blessuren.
- Zahlreiche Insassen kamen mit leichteren Blessuren oder einem Schock davon.
Rettungsteams transportierten die schwerer verletzten Personen unverzüglich in umliegende Hospitäler, um dort eine intensivmedizinische Überwachung und Behandlung zu gewährleisten.
Herausfordernde Bergungsarbeiten im steilen Terrain
Die topografischen Gegebenheiten am Unfallort verlangten den Helfern Höchstleistungen ab. Während erste Meldungen von 20 ausgerückten Teams sprachen, waren schließlich bis zu 30 Einheiten der regionalen Feuerwehr im Einsatz. Um die Menschen aus der steilen Böschung zu retten, kombinierten die Einsatzkräfte Fußtrupps im Dickicht mit der Unterstützung aus der Luft: Zwei Helikopter kreisten über dem Areal, um Verletzte aufzunehmen und Material heranzuschaffen. Parallel dazu sichteten die Notärzte des SEM das Ausmaß der Verletzungen direkt am Hang.
Für die Betreuung der Leichtverletzten schufen die Behörden rasch logistische Kapazitäten vor Ort. Der katalanische Zivilschutz baute in Kooperation mit dem Roten Kreuz eine provisorische Notunterkunft auf. Diese Auffangstation ermöglichte es, Betroffene strukturiert zu versorgen, psychologisch zu betreuen und vor der Weiterreise medizinisch abzuklären.
Ungeklärte Ursache: Polizei prüft Kollision mit Pkw
Was den fatalen Absturz des Omnibusses auslöste, ist Gegenstand laufender Ermittlungen der örtlichen Polizei. Zu Beginn hatte der medizinische Hilfsdienst von einem Zusammenprall zwischen einem Pkw und dem Bus berichtet. Verkehrsermittler sichern seither Spuren auf dem Asphalt der BV-5114, um festzustellen, ob eine tatsächliche Berührung mit einem anderen Personenwagen den Absturz verursachte oder ob Fahrfehler beziehungsweise technische Defekte eine Rolle spielten.
Die Straße windet sich durch anspruchsvolles Terrain und verlangt Fahrern ohnehin höchste Konzentration ab. Die Behörden stellen klar, dass das genaue Geschehen erst nach Abschluss der technischen Analysen rekonstruiert werden kann.
Quellen: n-tv, Der Spiegel
Bildquelle: depositpotos
Dieser Text wurde mit Hilfe von künstlicher Intelligenz in Zusammenarbeit mit unserer Redaktion erstellt.








