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Schwerer Bus-Unfall: Viele Tote und Verletzte – Schüler unter den Passagieren

Großeinsatz von Polizei und Rettungskräften nach einem schrecklichen Unfall mit vielen Opfern.

Foto: NF24 / Canva

Mindestens 11 Menschen starben und 29 weitere wurden verletzt, als ein überfüllter Minibus, in dem sich viele Studenten und Schüler befanden, am Mittwoch in eine tiefe Schlucht stürzte, wie Beamte am Unglücksort mitteilten.

Neun Passagiere wurden an Ort und Stelle tot aufgefunden, zwei weiterere starben später in einem Krankenhaus. Der Zustand von neun der 29 Verletzten sei kritisch, sagten die Beamten.

Laut Behörden sei der Bus fast hundert Meter tief in die Schlucht gestürzt und auf dem harten, mit Felsbrocken übersäten Boden aufgeschlagen. Nach Angaben der Beamten wurde sofort eine gemeinsame Rettungsaktion von Armee und Polizei eingeleitet.

Indien: Schrecklicher Bus-Unfall mit vielen Toten und Verletzen

Der Bus war auf dem Weg von Gali Maidan nach Poonch, als er gegen 8.30 Uhr in der Nähe von Brari Nallah im Grenzgebiet von Sawjian verunglückte. An Bord des Busses befanden sich 36 Personen, als sich der Unfall ereignete, berichtete die Nachrichtenagentur Press Trust of India.

Bei einem schweren Unfall mit einem Minibus, am Mittwoch im indisch kontrollierten Kaschmir, starben mindesten 11 Menschen und viele weitere wurden verletzt.

Neun Menschen starben an Ort und Stelle, zwei weitere erlagen ihren Verletzungen später in einem Krankenhaus. Beamte sagten, die 29 Verletzten befänden sich in einem kritischen Zustand, darunter sechs, die mit dem Flugzeug in ein Krankenhaus in Jammu gebracht wurden, berichtete PTI.

Die Rettungsbemühungen von Armee, Polizei und Dorfbewohnern seien im Gange, zitierte die Agentur die Behörden.

Der Präsident drückt seine Trauer aus

Der Gouverneur von Jammu und Kaschmir, Manoj Sinha, drückte seine Trauer über den Verlust von Menschenleben bei dem Unfall aus und kündigte an, das die Angehörigen der Verstorbenen eine Entschädigung in Höhe von 500.000 Rupien erhalten würden, was etwa 6.300 Euro entspricht.

Indiens Premierminister Narendra Modi und Präsident Droupadi Murmu drückten beide auf Twitter ihr Beileid aus. Meine Gedanken sind bei all denen, die ihre Angehörigen verloren haben. Ich wünsche den Verletzten eine rasche Genesung“, schrieb Modi.

Im vergangenen Monat war ein Bus mit paramilitärischen Soldaten in der Region Kaschmir von einer Bergstraße ins Schleudern geraten und in einen Fluss gestürzt, wobei sechs Menschen ums Leben kamen und Dutzende verletzt wurden.

Hunderttausende von Menschen werden jährlich auf Indiens Straßen getötet oder verletzt. Die meisten Unfälle werden auf rücksichtsloses Fahren, schlecht gewartete Straßen und veraltete Fahrzeuge zurückgeführt.

bh
Quellen: thewire.in, newagebd.net