Bei einem schweren Busunfall im Kanton Graubünden sind mehrere Menschen ums Leben gekommen. Der niederländische Reisebus, der mit etwa 48 Personen besetzt war, kippte nach einem Zusammenstoß mit einer Leitplanke um.
Schwerer Busunfall in der Schweiz: Mehrere Verletzte und Tote zu beklagen

Im Engadin-Tal im Kanton Graubünden, Schweiz, hat sich ein tragischer Busunfall ereignet, bei dem mehrere Menschen ihr Leben verloren. Erste Informationen über die mögliche Unfallursache wurden von den Behörden veröffentlicht, doch die exakte Zahl der Todesopfer blieb vorerst unbekannt, da die Angehörigen benachrichtigt werden mussten.
Ein Sprecher der Polizei kündigte an, dass die offizielle Anzahl der Opfer am Freitagvormittag mitgeteilt wird. Die Bergung der Leichname erstreckte sich bis in die späten Abendstunden. Der niederländische Reisebus, der etwa 49 Personen, einschließlich des Fahrers, transportierte, war auf einem Tagesausflug in die Schweiz.
Der Vorfall geschah am späten Nachmittag zwischen den Orten Susch und Zernez. Der Bus kollidierte mit einer Leitplanke, verlor die Kontrolle und kippte auf die Seite, wo er auf einer niedrigen Böschung neben der Fahrbahn zum Liegen kam. Medienberichten zufolge vermuten die Ermittler, dass kein anderes Fahrzeug in den Unfall verwickelt war. Vor Ort waren zahlreiche Einsatzkräfte von Polizei, Feuerwehr und Rettungsdiensten tätig, unterstützt durch mehrere Hubschrauber.
Der Bus befand sich im Auftrag der niederländischen Reiseorganisation Oad. In ihrer offiziellen Stellungnahme zeigte sich Oad bestürzt über das Geschehene und versicherte, dass die Gedanken bei den Betroffenen und deren Angehörigen seien. Der Geschäftsführer von Oad, Arjan Koster, betonte, dass die Unterstützung der Opfer und deren Familien höchste Priorität habe. Zusätzlich richtete die Graubündener Polizei eine Hotline für Angehörige und ausländische Konsulate ein.
Der Schweizer Präsident Guy Parmelin äußerte sich ebenfalls schockiert und betroffen über den Vorfall und versprach, dass die Behörden eine umfassende und gründliche Untersuchung einleiten werden. Der Bus gehörte dem Reiseunternehmen Hartemink aus Eibergen, einer Stadt in der Provinz Gelderland in den Niederlanden, nahe der Grenze zu Nordrhein-Westfalen.
Die niederländische Nachrichtenagentur ANP berichtete, dass insgesamt 49 Personen, inklusive dem Fahrer, im Bus waren. Die genauen Zahlen zu Verletzten und Verstorbenen wurden von den Behörden bislang nicht präzisiert, während die Lage weiterhin angespannt bleibt und die Rettungskräfte unermüdlich vor Ort arbeiten.
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Quellen: Focus, BR
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