Mehrere Männer stürzen bei einem Karnevalsumzug in Nordrhein-Westfalen von einem Festwagen – ein 51-Jähriger wird schwer verletzt. Der Vorfall überschattet die Feierlichkeiten und wirft Fragen zur Sicherheit bei traditionellen Umzügen auf. Wie konnte es zu dem Unfall kommen?
Schwerer Unfall bei Karnevalsumzug in Nordrhein-Westfalen

Ein fröhlicher Karnevalssonntag in Niederkassel (Rhein-Sieg-Kreis) endete am 15. Februar in einem ernsten Unfall. Beim traditionellen Umzug stürzten mehrere Männer von einem der Festwagen und wurden dabei verletzt – teils schwer. Der Vorfall überschattete den südwestfälischen Karnevalstag und führte zu einem größeren Einsatz von Rettungskräften vor Ort.
Sturz aus mehreren Metern Höhe
Die Polizei wurde gegen 16.30 Uhr über den Unfall informiert. Während der Umzug bereits beendet war und die Wagen zum Absteigen hielten, kam es zu einem Zwischenfall: mehrere Männer stürzten von einem etwa drei Meter hohen Karnevalswagen auf die Straße. Ein 51-jähriger Mann wurde so schwer verletzt, dass er per Rettungshubschrauber ins Krankenhaus gebracht werden musste. Zwei weitere Beteiligte im Alter von 20 und 46 Jahren erlitten leichtere Verletzungen und wurden ebenfalls medizinisch versorgt.
Ablauf des Unfalls – Polizei ermittelt
Nach bisherigen Ermittlungen der Kreispolizeibehörde löste sich der Wagen offenbar erneut vom Traktor, nachdem er schon zum Stillstand gekommen war. Dabei gerieten die darauf stehenden Personen in eine unstabile Situation und stürzten in die Tiefe. Die Polizei hat den Festwagen als Beweismittel sichergestellt und untersucht den Vorfall. Bislang gibt es keine Hinweise auf technische Mängel am Fahrzeug oder darauf, dass der Fahrer unter Alkohol- oder Drogeneinfluss gestanden hätte.
Festwagen und Sicherheit bei Karnevalsumzügen
Karnevalsumzüge wie in Niederkassel gehören zu den Höhepunkten der Fastnachtszeit in Nordrhein-Westfalen und ziehen Tausende Besucher und Teilnehmer an. Die Prozessionen bestehen aus einer Reihe von geschmückten Wagen, auf denen Jecken musizieren, Süßigkeiten werfen oder Grußworte rufen – nach dem traditionellen Brauch des Straßenkarnevals.
Unfälle bei solchen Umzügen sind selten, können aber durch hohe Wagen, ungesicherte Relings oder unvorhergesehene Bewegungen der Zugmaschinen schnell zu schweren Verletzungen führen. Die Verantwortung für die Sicherheit der Festwagen liegt bei den Veranstaltern, ergänzt durch behördliche Prüfung und Auflagen. Die aktuellen Ermittlungen sollen nun klären, ob Vorsorgemaßnahmen ausreichend waren oder ob es Versäumnisse gab.
Reaktionen vor Ort
Augenzeugen und Anwesende zeigten sich schockiert von dem Unfall, der mitten im sonst ausgelassenen Festtrubel stattfand. Rettungskräfte, Notärzte und Polizei waren schnell am Unfallort, um die Verletzten zu versorgen und den Bereich abzusichern. Die Stadtverwaltung betonte, dass die Sicherheit der Teilnehmer oberste Priorität habe und man die Ergebnisse der Untersuchungen abwarten werde.
Ein Karnevalsumzug, der eigentlich fröhliche Tradition und Brauchtum feiern sollte, wurde durch einen schweren Unfall überschattet. Mehrere Teilnehmer stürzten von einem Festwagen und mussten ins Krankenhaus gebracht werden. Die Polizei untersucht den Vorfall, während Betreiber und Veranstalter zugleich ihre Sicherheitskonzepte überprüfen müssen, um künftige Unfälle zu vermeiden.








