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SEK-Einsatz vor CDU-Zentrale: Bewaffneter Mann überwältigt

Großeinsatz vor der CDU-Zentrale in Berlin: Ein bewaffneter Mann näherte sich dem Konrad-Adenauer-Haus und löste einen SEK-Einsatz aus.

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Foto: NF24 / KI

n Berlin ereignete sich am Montagnachmittag ein größerer Polizeieinsatz vor der Bundesparteizentrale der Christlich Demokratischen Union (CDU). Ein bewaffneter Mann, der offenbar auf das Gelände zulief und bei der Polizei Gewalt angedroht hatte, wurde schließlich von Spezialkräften festgenommen.

Alarm vor dem Konrad-Adenauer-Haus

Der Vorfall spielte sich im Umfeld des Konrad-Adenauer-Hauses im Berliner Stadtteil Tiergarten ab, dem Sitz der CDU-Bundeszentrale. Passanten beobachteten gegen späten Montagnachmittag, wie ein Mann mit einer Waffe – einem Messer oder einem Schwert – in Richtung des Gebäudes ging. Der Unbekannte habe sich zuvor telefonisch bei der Polizei gemeldet und angekündigt, bewaffnet zu sein.

Zeugenberichten zufolge solle der Mann auch gesagt haben, er trage Sprengstoff in seiner Jacke, was die Sicherheitskräfte trotz fehlender Bestätigung aus noch offiziellem Polizeibericht veranlasste, den Bereich großräumig abzusperren.

Polizei beendet Bedrohungslage

Die alarmierte Polizei rückte mit einem Großaufgebot und einem Spezialeinsatzkommando (SEK) an. Neben regulären Einsatzkräften waren auch speziell ausgebildete Verhandler am Ort, um die Situation ohne weitere Eskalation zu lösen. Nach mehreren Stunden Entscheidung wurde der Mann gegen 18:30 Uhr entwaffnet und überwältigt.

Der Verdächtige, der laut Medienberichten etwa 40 Jahre alt und psychisch auffällig sein soll, wurde nach der Festnahme von Sanitätern versorgt und in ein Krankenhaus gebracht.

Hintergründe und offene Fragen

Polizei und Ermittlungsbehörden äußerten sich bisher nur knapp zu dem Vorfall. Die Identität des Mannes und seine genauen Beweggründe sind noch unklar. Es wird geprüft, ob ein psychisches Problem oder eine politische Motivation hinter dem Einsatz stehen könnte, doch konkrete Hinweise dazu gibt es bislang nicht.

Der Großeinsatz vor der CDU-Zentrale wirft Fragen zur Sicherheit politischer Einrichtungen in Berlin auf, zumal ähnliche Vorfälle in der Vergangenheit politische Büros und Parteigebäude bereits ins Visier von Aktivisten oder Einzelpersonen gebracht hatten.

Die Ermittlungen dauern an; weitere Details könnten im Laufe des Tages vonseiten der Polizei oder der Staatsanwaltschaft bekanntgegeben werden.

Bewaffneter Mann vor CDU-Bundeszentrale: SEK beendet Einsatz in Berlin

Am Montagnachmittag kam es vor dem Konrad-Adenauer-Haus in Berlin-Tiergarten, der Bundeszentrale der Christlich Demokratischen Union (CDU), zu einem größeren Polizeieinsatz: Ein bewaffneter Mann näherte sich dem Gebäude – Spezialkräfte überwältigten ihn später ohne Schusswaffengebrauch. Behörden ermitteln zu den Hintergründen des Vorfalls.

Verdächtiger kündigt sich selbst bei Polizei an

Nach Angaben der Polizei hatte der Mann zuvor telefonisch Kontakt zu den Sicherheitsbehörden aufgenommen und mitgeteilt, bewaffnet zu sein. Augenzeugen berichteten, er habe ein Messer oder ein langes Klingenwerkzeug bei sich getragen. Zudem habe er im Gespräch mit Zeugen erklärt, Sprengstoff in seiner Kleidung zu haben – ein Hinweis, den die Einsatzkräfte trotz bislang fehlender Bestätigung ernst nahmen und den Bereich großräumig absperrten.

Sondereinsatzkommando beendet Bedrohungslage

Rund um die CDU-Zentrale rückte ein Großaufgebot der Polizei an, inklusive eines Spezialeinsatzkommandos (SEK) und Verhandlungsteams. Nach mehreren Stunden konnte der Mann gegen etwa 18:30 Uhr entschärft und gewaltlos überwältigt werden. Laut Medienberichten wurde er im Anschluss von Sanitätern betreut und in ein Krankenhaus gebracht.

Identität, Motiv und mögliche Hintergründe

Bisher haben Polizei und Staatsanwaltschaft keine Angaben zur Identität des Festgenommenen gemacht. Ebenso unklar sind die Motive für sein Verhalten – es wird geprüft, ob psychische Probleme, politisch motivierte Absichten oder andere Faktoren eine Rolle gespielt haben könnten. Konkrete Hinweise dazu liegen bislang nicht vor.

Sicherheitslage und politische Einrichtungen

Der Vorfall vor der Parteizentrale wirft erneut Fragen nach der Sicherheit politischer Institutionen in Deutschlands Hauptstadt auf. Bereits in der Vergangenheit waren Büros und Gebäude politischer Parteien vereinzelt Ziel von Bedrohungen oder Störungen, was zu verstärkter Aufmerksamkeit in Sicherheitskreisen geführt hat.

Die polizeilichen Ermittlungen dauern an; im Laufe des Tages könnten weitere Details bekannt werden.

Ein bewaffneter Mann hat sich am Montagnachmittag vor der CDU-Bundeszentrale im Berliner Konrad-Adenauer-Haus der Polizei gestellt und eine Bedrohungslage ausgelöst. Spezialkräfte überwältigten ihn gewaltlos, nachdem er zuvor mit einer Klinge und angeblichem Sprengstoff gedroht hatte. Der Mann wurde festgenommen und medizinisch versorgt, Ermittlungen zu Identität und Motiv laufe

bh
Quellen: t-online.de