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Selbstmordanschlag in Islamabad: Mindestens 31 Tote bei Explosion in schiitischer Moschee

Blutiger Anschlag in Pakistans Hauptstadt: Ein Selbstmordattentäter sprengt sich in einer schiitischen Moschee in Islamabad in die Luft. Dutzende Menschen sterben, fast 170 werden verletzt.

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Foto: depositphotos

Ein verheerender Terroranschlag hat Islamabad erschüttert. In einer schiitischen Moschee kam es zu einer schweren Explosion, ausgelöst durch einen Selbstmordattentäter. Nach offiziellen Angaben wurden mindestens 31 Menschen getötet, nahezu 170 weitere erlitten Verletzungen. Die Tat ereignete sich während eines religiösen Gebets und zählt zu den schwersten Angriffen der vergangenen Jahre in der pakistanischen Hauptstadt.

Explosion während des Gebets

Der Anschlag ereignete sich, als sich zahlreiche Gläubige in der Moschee aufhielten. Der Attentäter soll sich inmitten der Menschenmenge in die Luft gesprengt haben. Augenzeugen berichteten von chaotischen Szenen, lauten Explosionen und panikartigen Zuständen unmittelbar nach der Detonation.

Hohe Zahl an Verletzten

Neben den Todesopfern wurden fast 170 Menschen verletzt, viele davon schwer. Rettungskräfte brachten die Verletzten in umliegende Krankenhäuser, wo Ärzte im Dauereinsatz standen. Mehrere Opfer befinden sich laut Behördenangaben in kritischem Zustand.

Sicherheitskräfte riegeln Tatort ab

Unmittelbar nach dem Anschlag sperrten Sicherheitskräfte das Gebiet weiträumig ab. Polizei und Militär durchsuchten das Umfeld der Moschee nach möglichen weiteren Sprengsätzen. Ermittler sicherten Spuren und leiteten umfangreiche Untersuchungen ein.

Religiöse Spannungen im Fokus

Der Anschlag richtet sich gezielt gegen die schiitische Glaubensgemeinschaft, die in Pakistan immer wieder Ziel extremistischer Gewalt wird. Experten sehen die Tat im Zusammenhang mit anhaltenden religiösen Spannungen und der Aktivität radikaler Gruppen, die konfessionelle Konflikte weiter anheizen.

Regierung verurteilt Tat scharf

Vertreter der pakistanischen Regierung verurteilten den Anschlag scharf und sprachen den Familien der Opfer ihr Mitgefühl aus. Man kündigte an, entschlossen gegen Extremismus vorzugehen und die Sicherheitsmaßnahmen rund um religiöse Einrichtungen weiter zu verschärfen.

Angst und Trauer in der Bevölkerung

Nach dem Anschlag herrschen in Islamabad Trauer und Entsetzen. Viele Menschen versammelten sich vor Krankenhäusern, um Informationen über Angehörige zu erhalten. Religiöse Führer riefen zur Besonnenheit auf und warnten vor weiterer Eskalation der Gewalt.

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TS
Quellen: sentinelassam.com