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A4 Höhe Gotha: Kollision auf A4, Fahrer positiv auf Cannabis getestet

Ein 35-jähriger Fahrer kollidierte mit der Mittelleitplanke auf der A4. Drogenvortest war positiv auf Cannabis.

Foto: Depositphotos

A4 Höhe Gotha (ost)

Am Samstagabend, dem 01.08.2026, ereignete sich gegen 17:15 Uhr auf der A4 in Richtung Frankfurt am Main zwischen den Abfahrten Gotha und Gotha-Boxberg ein Verkehrsunfall. Ein 35-jähriger Fahrer eines Skoda kam aufgrund von Unaufmerksamkeit von der Fahrbahn ab und stieß zweimal gegen die Mittelleitplanke. Das Auto blieb dann auf dem linken Fahrstreifen stehen. Der Schaden am nicht mehr fahrbereiten Fahrzeug und an der Mittelleitplanke beläuft sich auf etwa 8.000 EUR.

Bei der Überprüfung des 35-jährigen Fahrers ergab ein Drogenvortest positiv auf Cannabis. Daraufhin wurde der Fahrer zur Blutentnahme in ein Krankenhaus gebracht. Gegen ihn wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Gefährdung des Straßenverkehrs eingeleitet.

Quelle: Presseportal

Statistiken zur Drogenkriminalität in Thüringen für 2022/2023

Die Drogenraten in Thüringen zwischen 2022 und 2023 blieben relativ stabil. Im Jahr 2022 wurden 10272 Fälle erfasst, wovon 9688 gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen belief sich auf 7674, darunter 6390 Männer, 1284 Frauen und 860 Nicht-Deutsche. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der erfassten Fälle leicht auf 10287, wobei 9768 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen erhöhte sich auf 7721, darunter 6475 Männer, 1246 Frauen und 1080 Nicht-Deutsche. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Drogenfällen in Deutschland mit 73917 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 10.272 10.287
Anzahl der aufgeklärten Fälle 9.688 9.768
Anzahl der Verdächtigen 7.674 7.721
Anzahl der männlichen Verdächtigen 6.390 6.475
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 1.284 1.246
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 860 1.080

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Thüringen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Thüringen insgesamt 50.477 Verkehrsunfälle. Davon waren 5.589 Unfälle mit Personenschaden, was 11,07% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 4,16% der Gesamtzahl aus, was 2.102 Unfällen entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel waren mit 361 Fällen oder 0,72% vertreten. Die Mehrheit der Unfälle, nämlich 42.425 Fälle oder 84,05%, waren Übrige Sachschadensunfälle. Bezogen auf die Ortslage ereigneten sich 4.335 Unfälle innerorts (8,59%), 2.203 Unfälle außerorts (4,36%) und 681 Unfälle auf Autobahnen (1,35%). Insgesamt gab es 97 Getötete, 1.476 Schwerverletzte und 5.646 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 50.477
Unfälle mit Personenschaden 5.589
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 2.102
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 361
Übrige Sachschadensunfälle 42.425
Ortslage – innerorts 4.335
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 2.203
Ortslage – auf Autobahnen 681
Getötete 97
Schwerverletzte 1.476
Leichtverletzte 5.646

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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