Alkoholisierte Fahrer verursachen Unfälle. Polizei warnt vor Gefahren und appelliert an Verantwortungsbewusstsein der Verkehrsteilnehmer. Strafen bei Alkoholverstößen.
Alkohol am Steuer: Kein Kavaliersdelikt

Gera (ost)
Gera. Am 18.08.2026 verzeichnete die LPI Gera zwei Verkehrsunfälle in Gera, bei denen die Unfallverursacher erheblich unter Alkoholeinfluss standen. Die Vorfälle verdeutlichen erneut die Gefahr von Alkohol am Steuer.
Schon kleine Mengen Alkohol können die Reaktionsfähigkeit, Aufmerksamkeit und Einschätzung beeinträchtigen. Wer betrunken fährt, gefährdet nicht nur sich selbst, sondern auch andere Verkehrsteilnehmer und begeht eine Straftat.
Die Polizei warnt deshalb: Wenn Sie getrunken haben, sollten Sie nicht fahren! Überlassen Sie den Fahrzeugschlüssel lieber jemand anderem. Nutzen Sie öffentliche Verkehrsmittel, ein Taxi oder bitten Sie eine nüchterne Person um Hilfe.
Auch am nächsten Morgen ist Vorsicht geboten, da Restalkohol die Fahrtüchtigkeit beeinträchtigen kann.
Alkohol und Fahren passen nicht zusammen – planen Sie Ihre Heimfahrt, bevor Sie trinken.
Welche Gesetzesverstöße begehen Sie:
§ 316 StGB – Trunkenheit im Verkehr: Führen eines Fahrzeugs in fahruntüchtigem Zustand aufgrund von Alkoholkonsum. § 315c StGB – Gefährdung des Straßenverkehrs: Gefährdung von Leben und Eigentum anderer durch alkoholbedingte Fahruntauglichkeit. § 24a StVG – 0,5-Promille-Grenze: Fahren mit 0,5 Promille oder mehr (bzw. entsprechender Atemalkoholkonzentration) ist in der Regel eine Ordnungswidrigkeit, es sei denn, es liegt bereits eine Straftat vor. Auch für Fahranfänger in der Probezeit und Personen unter 21 Jahren gilt nach § 24c StVG ein Alkoholverbot am Steuer; Verstöße sind in der Regel Ordnungswidrigkeiten. (KR)
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Thüringen für 2022/2023
Die Drogenraten in Thüringen zwischen 2022 und 2023 blieben relativ stabil. Im Jahr 2022 wurden insgesamt 10272 Fälle von Drogenkriminalität registriert, wovon 9688 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen betrug 7674, wobei 6390 männliche und 1284 weibliche Verdächtige waren. 860 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der registrierten Fälle leicht auf 10287, wobei 9768 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen erhöhte sich auf 7721, darunter 6475 Männer, 1246 Frauen und 1080 nicht-deutsche Verdächtige. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Drogenfällen in Deutschland mit 73917 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 10.272 | 10.287 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 9.688 | 9.768 |
| Anzahl der Verdächtigen | 7.674 | 7.721 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 6.390 | 6.475 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 1.284 | 1.246 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 860 | 1.080 |
Quelle: Bundeskriminalamt








