Mobiles Menü schließen
Startseite Schlagzeilen

Anlagebetrug: Frau verliert 3.000 Euro

Eine 43-jährige Frau wurde Opfer eines Anlagebetruges, als sie ihr Geld in Kryptowährungen investieren wollte. Trotz Überweisung von 3.000 Euro, war ein Zugriff auf das angebliche Guthaben nicht mehr möglich.

Foto: unsplash

Sömmerda (ost)

Ein 43-jähriges weibliches Opfer wurde Opfer eines Anlagebetruges.

Nach den bisherigen Informationen wurde die Frau Ende Februar durch eine Online-Werbeanzeige auf eine scheinbare Investitionsmöglichkeit im Bereich Kryptowährungen aufmerksam. Anschließend überwies sie ungefähr 3.000 Euro in bar auf eine angebliche Krypto-Brieftasche, um dort ihr Geld gewinnbringend anzulegen.

Als die 43-jährige Frau Anfang März versuchte, ihr investiertes Geld abzuheben, stellte sie fest, dass kein Zugriff auf das angebliche Guthaben mehr möglich war. Das Geld wird derzeit als verloren betrachtet.

Die Polizei hat ein Ermittlungsverfahren wegen Betrugs eingeleitet.

Die Polizei warnt erneut vor angeblich lukrativen Geldanlageangeboten im Internet. Besonders bei unbekannten Plattformen oder Anbietern sollten Bürgerinnen und Bürger äußerst vorsichtig sein und keine Geldbeträge überweisen, ohne die Seriosität der Angebote sorgfältig zu überprüfen. Versprechungen über schnelle oder außergewöhnlich hohe Gewinne sind oft ein Anzeichen für betrügerische Absichten (TS)

Quelle: Presseportal

Cybercrime-Statistiken in Thüringen für 2022/2023

Die Cyberkriminalitätsraten in Thüringen stiegen zwischen 2022 und 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 2958 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 3161 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 993 im Jahr 2022 auf 1083 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen sank jedoch von 755 im Jahr 2022 auf 834 im Jahr 2023. Von den Verdächtigen waren 500 männlich, 255 weiblich und 119 nicht-deutsch. Im Vergleich dazu verzeichnete die Region Berlin im Jahr 2023 die höchste Anzahl an registrierten Cyberkriminalitätsfällen in Deutschland mit 22125 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 2.958 3.161
Anzahl der aufgeklärten Fälle 993 1.083
Anzahl der Verdächtigen 755 834
Anzahl der männlichen Verdächtigen 500 542
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 255 292
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 119 143

Quelle: Bundeskriminalamt

Karte für diesen Artikel

nf24