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Anlagebetrug in Gera

Ein 78-jähriger Mann wurde erneut Opfer eines Anlagebetruges, nachdem er 45.000 Euro in eine angebliche Anlageplattform investierte.

Foto: unsplash

Gera (ost)

Gera. Ein 78-jähriger Mann aus Gera hat bei der Kriminalpolizei eine Anzeige wegen eines weiteren Anlagebetruges erstattet. Der Mann wurde bereits im letzten Jahr Opfer eines Betrugs und erlitt dabei einen großen finanziellen Verlust.

Zu Beginn des Monats März dieses Jahres suchte der ältere Mann im Internet nach Möglichkeiten, sein verlorenes Geld zurückzuerlangen. Dabei stieß er auf ein Video, das für eine sichere Geldanlage warb. Daraufhin investierte er etwa 45.000 Euro in eine vermeintliche Anlageplattform. Allerdings erhielt er keine Auszahlung seines investierten Geldes.

Bei der Aufnahme der Anzeige wurde dem Geschädigten erklärt, dass sowohl die genutzte Internetplattform als auch weitere Kontaktaufnahmen bezüglich einer angeblichen Rückerstattung seines verlorenen Vermögens betrügerisch sind. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen und warnt erneut vor vermeintlich lukrativen Geldanlagen im Internet sowie vor Versprechen zur Rückholung bereits verlorener Gelder. (DL)

Quelle: Presseportal

Cybercrime-Statistiken in Thüringen für 2022/2023

Die Cyberkriminalitätsraten in Thüringen zwischen 2022 und 2023 sind leicht angestiegen. Im Jahr 2022 wurden 2958 Fälle registriert, wovon 993 gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen belief sich auf 755, darunter 500 Männer, 255 Frauen und 119 Nicht-Deutsche. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der registrierten Fälle auf 3161, wobei 1083 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen sank auf 834, darunter 542 Männer, 292 Frauen und 143 Nicht-Deutsche. Im Vergleich dazu hatte Berlin im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Cyberkriminalitätsfällen in Deutschland mit 22125 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 2.958 3.161
Anzahl der aufgeklärten Fälle 993 1.083
Anzahl der Verdächtigen 755 834
Anzahl der männlichen Verdächtigen 500 542
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 255 292
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 119 143

Quelle: Bundeskriminalamt

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