Ein 22-jähriger Fahrer eines Elektrotretrollers in Arnstadt wurde unter dem Einfluss von Cannabis erwischt. Blutentnahme und Weiterfahrtuntersagung folgten.
Arnstadt, Lessingstraße (Ilm-Kreis): Verkehrsteilnahme unter Drogen

Arnstadt, Lessingstraße (Ilm-Kreis) (ost)
Am Freitag, dem 06.02.2025, um etwa 13:54 Uhr, fuhr ein 22-jähriger Fahrer eines Elektrotretrollers die Lessingstraße in Arnstadt entlang. Nach einem freiwilligen Drogenvortest wurde festgestellt, dass der Fahrer unter dem Einfluss von Cannabis stand. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von 0,43%. Eine Blutentnahme wurde im Ilm-Kreis-Klinikum durchgeführt und die Weiterfahrt des 22-jährigen wurde gestoppt. Der 22-jährige muss sich nun wegen des Verstoßes gegen das Straßenverkehrsgesetz verantworten.
(sg)
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Thüringen für 2022/2023
Die Drogenraten in Thüringen zwischen 2022 und 2023 blieben relativ stabil. Im Jahr 2022 wurden insgesamt 10272 Fälle von Drogenkriminalität erfasst, wobei 9688 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen betrug 7674, wovon 6390 männlich und 1284 weiblich waren. Es gab auch 860 nicht-deutsche Verdächtige. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der erfassten Fälle leicht auf 10287, wobei 9768 Fälle gelöst wurden und die Anzahl der Verdächtigen auf 7721 anstieg. Davon waren 6475 männlich, 1246 weiblich und 1080 nicht-deutsche Verdächtige. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Drogenfällen in Deutschland mit 73917 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 10.272 | 10.287 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 9.688 | 9.768 |
| Anzahl der Verdächtigen | 7.674 | 7.721 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 6.390 | 6.475 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 1.284 | 1.246 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 860 | 1.080 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Thüringen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Thüringen insgesamt 50.477 Verkehrsunfälle. Davon waren 5.589 Unfälle mit Personenschaden, was 11,07% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 2.102 Fälle aus, was 4,16% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel waren mit 361 Fällen, also 0,72%, vergleichsweise gering. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 42.425 Fälle, was 84,05% entspricht. Innerorts ereigneten sich 4.335 Unfälle (8,59%), außerorts (ohne Autobahnen) 2.203 Unfälle (4,36%) und auf Autobahnen 681 Unfälle (1,35%). Insgesamt gab es 97 Getötete, 1.476 Schwerverletzte und 5.646 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 50.477 |
| Unfälle mit Personenschaden | 5.589 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 2.102 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 361 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 42.425 |
| Ortslage – innerorts | 4.335 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 2.203 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 681 |
| Getötete | 97 |
| Schwerverletzte | 1.476 |
| Leichtverletzte | 5.646 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








