Polizeibeamte wollten Haftbefehl vollstrecken, fanden Betäubungsmittel in Wohnung. Durchsuchungsbeschluss erlassen, Strafverfahren eingeleitet und Beamter verletzt.
Bad Blankenburg: Haftbefehl führt zu Durchsuchung

Bad bl (ost)
Am Dienstag, den 03.03.2026, um 07:00 Uhr, planten Polizeibeamte aus Saalfeld, einen Haftbefehl in Bad Blankenburg zu vollstrecken. Während der Aktion entdeckten die Beamten in der Wohnung des Verdächtigen eine große Menge möglicher Drogen. Daraufhin wurde ein Durchsuchungsbeschluss bei der Staatsanwaltschaft beantragt und von einer Richterin genehmigt. Bei der folgenden Durchsuchung fanden die Beamten unter anderem eine große Menge Cannabis und andere Substanzen, bei denen der Verdacht besteht, dass es sich um verbotene Drogen handelt. Eine Untersuchung wird klären, um welche genauen Stoffe es sich handelt. Gegen den Bewohner der Wohnung wurden entsprechende strafrechtliche Verfahren eingeleitet. Während der weiteren Maßnahmen verletzte der 26-jährige Beschuldigte einen Beamten, indem er ihm unerwartet ins Gesicht schlug.
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Thüringen für 2022/2023
Die Drogenraten in Thüringen zwischen 2022 und 2023 blieben relativ stabil. Im Jahr 2022 wurden 10272 Fälle erfasst, wovon 9688 aufgeklärt wurden. Die Anzahl der Verdächtigen betrug 7674, wobei 6390 männliche und 1284 weibliche Verdächtige waren. Darunter befanden sich auch 860 nicht-deutsche Verdächtige. Im Jahr 2023 stiegen die Zahlen leicht an, mit insgesamt 10287 aufgezeichneten Fällen und 9768 aufgeklärten Fällen. Die Anzahl der Verdächtigen erhöhte sich auf 7721, wobei 6475 männliche und 1246 weibliche Verdächtige waren. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg auf 1080. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Drogenfällen in Deutschland mit 73917 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 10.272 | 10.287 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 9.688 | 9.768 |
| Anzahl der Verdächtigen | 7.674 | 7.721 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 6.390 | 6.475 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 1.284 | 1.246 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 860 | 1.080 |
Quelle: Bundeskriminalamt








