Ein 38-jähriger Mann wurde beim Diebstahl von Energy-Drinks erwischt und gab eine falsche Identität an, um sich der Polizei zu entziehen. Er wird nun wegen Diebstahl, Drogenbesitz und falscher Namensangabe ermittelt.
Bad Langensalza: Identitätsbetrug bei Ladendiebstahl

Bad Langensalza (ost)
Am Donnerstag wurde ein 38-jähriger Ladendieb im Rasenmühlenweg zur Mittagszeit erwischt, als er versuchte, mehrere Energy-Drinks aus einem Geschäft zu stehlen, ohne den vorgesehenen Endverbraucherpreis zu zahlen. Um die Identität zu klären, wurden Beamte der Polizeistation Bad Langensalza hinzugezogen.
Da er keine Ausweispapiere bei sich hatte, behauptete er, ein Namensvetter zu sein, jedoch ein jüngerer, der tatsächlich nicht existierte, wie eine Überprüfung der angegebenen Daten ergab. Schließlich konnte die Identität eindeutig festgestellt werden. Außerdem hatte der Mann Betäubungsmittel bei sich, die beschlagnahmt wurden.
Neben den Ermittlungen wegen Diebstahls und des illegalen Besitzes von Betäubungsmitteln muss sich der 38-Jährige auch wegen der falschen Namensangabe verantworten. Letzteres kann eine Geldstrafe von bis zu eintausend Euro nach sich ziehen.
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Thüringen für 2022/2023
Die Drogenraten in Thüringen zwischen 2022 und 2023 blieben relativ stabil. Im Jahr 2022 wurden insgesamt 10.272 Fälle von Drogenkriminalität registriert, wovon 9.688 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen belief sich auf 7.674, wobei 6.390 männliche und 1.284 weibliche Verdächtige waren. 860 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der registrierten Fälle leicht auf 10.287, wobei 9.768 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen erhöhte sich auf 7.721, darunter 6.475 männliche und 1.246 weibliche Verdächtige. 1.080 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Drogenfällen in Deutschland mit 73.917 registrierten Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 10.272 | 10.287 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 9.688 | 9.768 |
| Anzahl der Verdächtigen | 7.674 | 7.721 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 6.390 | 6.475 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 1.284 | 1.246 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 860 | 1.080 |
Quelle: Bundeskriminalamt








