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Bad Langensalza: Vermisst im Nationalpark Hainich

Zwei Wanderinnen gerieten in der Dunkelheit in Not, wurden dank Ortung und Einsatzkräften wohlbehalten gefunden.

Foto: unsplash

Nationalpark Hainich (ost)

Am Samstag beschlossen zwei weibliche Wanderer im Alter von 60 und 71 Jahren, aufgrund der warmen Temperaturen im Frühsommer den Nationalpark Hainich zu erkunden. Die beiden Damen wurden von der einsetzenden Dunkelheit überrascht und konnten nicht mehr eigenständig aus dem Waldgebiet herausfinden. Kurz nach 20 Uhr rief die 60-jährige Frau die Rettungsleitstelle an. Das Problem wurde dadurch verschärft, dass sich die Batterie ihres Handys langsam entlud. Mit zunehmender Dunkelheit stiegen auch die Temperaturen, was die Suchaktionen dringlicher machte. Mehrere Funkstreifenwagen der örtlichen Inspektion unterstützten die Einsatzkräfte aus Nordhausen im Nationalpark. Die Rettungsleitstelle konnte das Handy orten, was half, das riesige Suchgebiet einzugrenzen. In der Zwischenzeit machte sich die Feuerwehr Bad Langensalza mit ihrer Drohne auf den Weg zum Nationalpark. Bevor die Drohne jedoch starten konnte, fanden Polizeibeamte der Inspektion Unstrut-Hainich die beiden Frauen wohlbehalten im dichten Unterholz abseits der markierten Wanderwege. Dank der Kraft der Stimme und des Zuhörens konnten die Frauen schließlich in Sicherheit gebracht werden. Es dauerte eine Stunde zu Fuß, bis sie am Funkstreifenwagen ankamen. Dort wurden sie ihren Angehörigen übergeben.

Quelle: Presseportal

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