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Berlin: Alkohol am Steuer, Psychische Probleme führen zu gefährlicher Fahrt

Ein betrunkener Lkw-Fahrer mit 1,5 Promille gestand, dass familiäre Probleme ihn dazu brachten. Die Polizei stoppte ihn und nahm ihn in Obhut.

Foto: Depositphotos

A9 Höhe des Hermsdorfer Kreuzes (ost)

Gestern Nachmittag, um etwa 16:35 Uhr, wurde die Polizei über einen auffälligen Sattelzug auf der A9, in der Nähe des Hermsdorfer Kreuzes, informiert. Der Lkw fuhr in Richtung Berlin und fiel durch seine wechselnde Geschwindigkeit auf. Außerdem kam er mehrmals von der Fahrbahn ab.

Die Polizisten der Autobahnpolizei machten sich auf den Weg und konnten den Sattelzug an der Ausfahrt Droyßig stoppen. Dort fand eine Verkehrskontrolle statt. Der 42-jährige Fahrer des Lkw gab sofort zu, Alkohol konsumiert zu haben. Als Grund nannte er ernste familiäre Probleme.

Ein freiwilliger Atemalkoholtest ergab einen Wert von etwa 1,5 Promille.

Aufgrund des psychischen Zustands des Mannes wurde ein Krankenwagen gerufen. Die Rettungskräfte kümmerten sich zunächst um den Mann.

Dem 42-Jährigen wurde eine Sicherheitsleistung in Höhe von 300,00 Euro auferlegt. Außerdem wurde an seinem Lkw eine Radkralle angebracht, um die Weiterfahrt zu verhindern.

Ein entsprechendes Verfahren wurde eingeleitet.

Falls Sie (familiäre) Probleme haben, die Sie stark belasten, können Sie sich jederzeit an eine Telefonseelsorge wenden. Auch örtliche Selbsthilfegruppen stehen Ihnen zur Verfügung. Fahren Sie nicht. Mangelnde Konzentration, eine verkürzte Reaktionszeit und eine falsche Risikoeinschätzung beeinträchtigen die Fahrtüchtigkeit erheblich.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Thüringen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Thüringen insgesamt 50.477 Verkehrsunfälle. Davon waren 5.589 Unfälle mit Personenschaden, was 11,07% aller Unfälle entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 2.102 Fälle aus, was 4,16% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 361 Fällen registriert, was 0,72% aller Unfälle ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 42.425 Fälle, was 84,05% aller Unfälle entspricht. In der Ortslage innerorts gab es 4.335 Unfälle (8,59%), außerorts (ohne Autobahnen) 2.203 Unfälle (4,36%) und auf Autobahnen 681 Unfälle (1,35%). Insgesamt gab es 97 Getötete, 1.476 Schwerverletzte und 5.646 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 50.477
Unfälle mit Personenschaden 5.589
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 2.102
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 361
Übrige Sachschadensunfälle 42.425
Ortslage – innerorts 4.335
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 2.203
Ortslage – auf Autobahnen 681
Getötete 97
Schwerverletzte 1.476
Leichtverletzte 5.646

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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