In den frühen Morgenstunden kam es zu mehreren Bränden an fünf Tatorten. Die Polizei sucht dringend Zeugen für Hinweise.
Brandserie im Erfurter Norden

Erfurt (ost)
In den frühen Morgenstunden des Freitags (29.05.2026) ereigneten sich im Norden von Erfurt mehrere Brandstiftungen. Kurz vor 04:00 Uhr zündeten Unbekannte an fünf verschiedenen Orten in der Lowetscher Straße, der Györer Straße und im Bereich Riethstraße/Fuchsgrund Mülltonnen und mehrere Baustellenzäune an. An einem Ort kam es außerdem zu Rußbildung an einem Schaltschrank. Aufgrund der Nähe der Brandorte und deren Vielzahl waren viele Einsatzkräfte der Erfurter Polizei im Einsatz. Trotz intensiver Fahndungsmaßnahmen blieben die Täter unerkannt. Der entstandene Schaden wurde auf etwa 3.000 Euro geschätzt. Die Kriminalpolizei sicherte Spuren an den Tatorten, leitete Ermittlungen wegen Brandstiftung und Sachbeschädigung durch Brandeinwirkung ein und bittet Zeugen, die Informationen zu den Taten oder den Tätern haben, sich beim Inspektionsdienst Nord (Tel.: 0361/5743-22100) unter Angabe der Vorgangsnummer 0132298 zu melden. (DS)
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Thüringen für 2022/2023
Die Mordraten in Thüringen zwischen 2022 und 2023 sind rückläufig. Im Jahr 2022 wurden 34 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 nur noch 26 waren. Die Anzahl der gelösten Fälle sank ebenfalls von 32 auf 24. Die Anzahl der Verdächtigen verringerte sich von 36 auf 31, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen konstant blieb, während die Anzahl der weiblichen Verdächtigen abnahm. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen sank ebenfalls von 12 auf 7. Im Vergleich dazu wurden in Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die meisten Mordfälle in Deutschland verzeichnet – insgesamt 470.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 34 | 26 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 32 | 24 |
| Anzahl der Verdächtigen | 36 | 31 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 28 | 28 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 8 | 3 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 12 | 7 |
Quelle: Bundeskriminalamt








