Ein Unbekannter bricht ins Kassenhäuschen ein, durchsucht den Lagerraum und entwendet Lebensmittel. Sachschaden: 2.500 Euro.
Einbruch im Tierpark Gera

Gera (ost)
Gera, Friedensstraße – In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag gab es einen Einbruch im Bereich des Tierparks Gera.
Nach bisherigen Informationen drang ein bisher unbekannter Täter zwischen 17:30 Uhr und 08:40 Uhr gewaltsam in das Kassenhäuschen am unteren Eingang “Am Martinsgrund” ein. Dazu wurde eine Fensterscheibe eingeschlagen. Es scheint, dass aus dem Kassenhäuschen nichts gestohlen wurde.
Dann beschädigte der Täter ein weiteres Fenster und gelangte in einen Lagerraum. Dort durchsuchte er die Räume und versuchte erfolglos, einen vorhandenen Tresor mit einem Hebelwerkzeug zu öffnen.
Aus einem angrenzenden Kiosk stahl der Täter schließlich mehrere Lebensmittel.
Der entstandene Sachschaden wird auf ca. 2.500 Euro geschätzt. Die Polizei hat Spuren am Tatort gesichert und die Ermittlungen wegen des besonders schweren Diebstahls aufgenommen. (KB)
Quelle: Presseportal
Einbruchstatistiken in Thüringen für 2022/2023
Die Einbruchsraten in Thüringen zwischen 2022 und 2023 stiegen deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 783 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 1226 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 208 im Jahr 2022 auf 273 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 223 im Jahr 2022 auf 259 im Jahr 2023. Von den Verdächtigen waren 189 männlich, 34 weiblich und 31 nicht-deutsch. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an registrierten Einbrüchen in Deutschland mit 27061 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 783 | 1.226 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 208 | 273 |
| Anzahl der Verdächtigen | 223 | 259 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 189 | 219 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 34 | 40 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 31 | 40 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Thüringen für 2022/2023
Die Mordraten in Thüringen zwischen 2022 und 2023 sind rückläufig. Im Jahr 2022 wurden 34 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 nur noch 26 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle sank ebenfalls von 32 auf 24. Die Anzahl der Verdächtigen ging von 36 auf 31 zurück, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen konstant bei 28 blieb und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 8 auf 3 sank. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen verringerte sich von 12 auf 7. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Mordfällen in Deutschland mit 470 registrierten Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 34 | 26 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 32 | 24 |
| Anzahl der Verdächtigen | 36 | 31 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 28 | 28 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 8 | 3 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 12 | 7 |
Quelle: Bundeskriminalamt








