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Eisenach: Tiefenbacher Allee, verbale Streitigkeit eskaliert in Körperverletzung

Ein 19-jähriger Mann wurde bei einem erneuten Aufeinandertreffen verletzt. Zwei mögliche Tatverdächtige wurden identifiziert und ein Ermittlungsverfahren eingeleitet.

Foto: Depositphotos

Eisenach (ost)

Am späten Abend des 06. Juni kam es angeblich zu einem Streit zwischen zwei Gruppen von Personen in der Tiefenbacher Allee, der in einer Schlägerei endete. Als die Polizei eintraf, waren die Gruppen bereits verschwunden. Ein Mann (19 Jahre alt, rumänisch) begab sich anscheinend in den „Sportpark“. Dort traf er erneut auf die Gruppe und der Streit brach erneut aus. Dabei wurde offenbar ein Messer eingesetzt, wodurch der 19-Jährige verletzt wurde. Die Polizei identifizierte zwei Männer (27 Jahre alt, irakisch, 20 Jahre alt, albanisch) als mögliche Verdächtige für die Körperverletzung. Gegen sie wurde ein Ermittlungsverfahren eingeleitet. Der Verletzte wurde ins Krankenhaus gebracht. Zeugen, die sich gegen 22.20 Uhr in der Tiefenbacher Allee oder im „Sportpark“ aufgehalten haben oder Informationen zu dem Vorfall haben, werden gebeten, sich mit der Polizei Eisenach unter 03691-261124 (Bezugsnummer: 0140429/2026) in Verbindung zu setzen.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Thüringen für 2022/2023

Die Mordraten in Thüringen zwischen 2022 und 2023 sind rückläufig. Im Jahr 2022 wurden 34 Fälle registriert, von denen 32 gelöst wurden. Es gab insgesamt 36 Verdächtige, darunter 28 Männer, 8 Frauen und 12 Nicht-Deutsche. Im Jahr 2023 sank die Zahl der Mordfälle auf 26, wobei 24 Fälle gelöst wurden. Es gab insgesamt 31 Verdächtige, darunter 28 Männer, 3 Frauen und 7 Nicht-Deutsche. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Mordfällen in Deutschland mit 470 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 34 26
Anzahl der aufgeklärten Fälle 32 24
Anzahl der Verdächtigen 36 31
Anzahl der männlichen Verdächtigen 28 28
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 8 3
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 12 7

Quelle: Bundeskriminalamt

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