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Eisenach (Wartburgkreis): Anlagenbetrug

Eine Seniorin fiel auf einen Anlagenbetrug herein und verlor mehrere Zehntausend Euro durch angebliche Hilfe bei der Rückgewinnung von Geldern aus einem früheren Betrug.

Foto: unsplash

Eisenach (Wartburgkreis) (ost)

In den vergangenen Monaten fiel eine ältere Dame einem Anlagenbetrug zum Opfer. Eine Firma versicherte ihr, dass sie ihr helfen könne, Gelder aus einem früheren Betrug zurückzugewinnen. Es hieß, dass das damals verlorene Geld angeblich von den Tätern gefunden und in Kryptowährung investiert wurde. Um das Geld und den Gewinn zurückzuerhalten, sollte die Seniorin weitere Beträge an die angeblich unterstützende Firma überweisen und mehrmals in Kryptowährung investieren, damit ihr Konto verknüpft werden konnte. Auf diese Weise verlor sie mehrere Zehntausend Euro.

Quelle: Presseportal

Cybercrime-Statistiken in Thüringen für 2022/2023

Die Cyberkriminalitätsraten in Thüringen zwischen 2022 und 2023 sind gestiegen. Im Jahr 2022 wurden 2958 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 3161 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 993 auf 1083. Die Anzahl der Verdächtigen ging jedoch von 755 auf 834 leicht zurück. Von den Verdächtigen waren 500 männlich, 255 weiblich und 119 nicht-deutsch. Im Vergleich dazu hatte Berlin im Jahr 2023 die höchste Anzahl von registrierten Cyberkriminalitätsfällen in Deutschland mit 22125 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 2.958 3.161
Anzahl der aufgeklärten Fälle 993 1.083
Anzahl der Verdächtigen 755 834
Anzahl der männlichen Verdächtigen 500 542
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 255 292
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 119 143

Quelle: Bundeskriminalamt

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