In Weimar wurden Fanschals gestohlen, was zu einer körperlichen Auseinandersetzung führte. Die Polizei sucht Zeugen für den Vorfall.
Entwendung von Fanschals in Weimar

Weimar (ost)
In der Nacht von Dienstag auf Mittwoch ereigneten sich in Weimar zunächst Diebstähle von Fanartikeln und dann eine körperliche Auseinandersetzung zwischen mehreren Personen.
Zwei Opfer, ein Vater und sein Sohn, waren auf dem Heimweg und parkten ihr Auto am Straßenrand. Beide trugen Fanbekleidung und waren als FC Carl Zeiss Jena Fans erkennbar. Kurz nachdem der Sohn aus dem Auto ausgestiegen war, näherten sich vier bis fünf vermummte Personen und stahlen zwei Fanschals. Danach entfernte sich die Gruppe.
Nach Zeugenaussagen versteckten sich die mutmaßlichen Täter zunächst auf benachbarten Grundstücken. Später flüchtete die Gruppe in Richtung des Sportplatzes in der Bruno-Apitz-Straße. Einige Personen liefen dann weiter in Richtung Theodor-Neubauer-Straße. Ob es sich dabei tatsächlich um die Diebe handelte, wird derzeit ermittelt.
Vater und Sohn versuchten dann, ihre gestohlenen Fanartikel zurückzubekommen. Dabei trafen sie auf eine andere Gruppe von Personen. Nach anfänglich verbalen Streitigkeiten kam es zu Handgreiflichkeiten. Der Vater wurde durch einen Faustschlag leicht am Kopf verletzt und fiel hin. Sein Sohn bekam ebenfalls einen Schlag ins Kinn. Danach entfernten sich alle Beteiligten.
Die Polizeiinspektion Weimar hat die Untersuchungen aufgenommen. Sowohl der genaue Ablauf des Diebstahls als auch die strafrechtliche Bewertung der Entwendung der Fanschals sind Teil des laufenden Ermittlungsverfahrens.
Zeugen, die Informationen zum Vorfall oder zur Identität der Beteiligten haben, werden gebeten, sich unter Angabe der Aktennummer 0196303/2026 bei der Polizeiinspektion Weimar zu melden.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Thüringen für 2022/2023
Die Mordraten in Thüringen zwischen 2022 und 2023 sind rückläufig. Im Jahr 2022 wurden 34 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 nur noch 26 Fälle waren. In beiden Jahren wurden die meisten Fälle aufgeklärt, mit 32 gelösten Fällen in 2022 und 24 gelösten Fällen in 2023. Die Anzahl der Verdächtigen ist ebenfalls gesunken, von 36 im Jahr 2022 auf 31 im Jahr 2023. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Mordfällen in Deutschland mit 470 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 34 | 26 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 32 | 24 |
| Anzahl der Verdächtigen | 36 | 31 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 28 | 28 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 8 | 3 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 12 | 7 |
Quelle: Bundeskriminalamt








