Mehrere Straftaten bei Versammlung in Erfurt: Polizeibeamter greift Streifenwagen an, während Medienvertreter angegriffen wird.
Erfurt: Angriffe auf Polizei und Medienvertreter

Erfurt (ost)
Am Montagabend (03.08.2026) ereigneten sich mehrere Straftaten im Zusammenhang mit einer Versammlung in Erfurt. Gegen 19:25 Uhr griff ein 56-jähriger Mann, der der Polizei bekannt war, in der Bahnhofstraße einen Streifenwagen der Polizei an, der als Schlussfahrzeug eingesetzt war. Als die Beamten den Mann kontrollieren wollten, beleidigte er die Einsatzkräfte, leistete erheblichen Widerstand und versuchte, die Polizisten mit Tritten anzugreifen. Glücklicherweise wurde niemand verletzt. Während die polizeilichen Maßnahmen noch im Gange waren und sich der Versammlungszug weiterbewegte, kam es gegen 19:50 Uhr auf dem Anger zu einem weiteren Vorfall.
Ein 45-jähriger Mann und ein 22-jähriger Mann, die der Polizei bekannt waren, griffen einen Vertreter der Medien an. Sie hielten ihn am Arm fest, traten ihm auf den Fuß und beschädigten sein Mikrofonstativ. Der Medienvertreter erlitt leichte Verletzungen. Gegen die Beteiligten wurden mehrere Ermittlungsverfahren eingeleitet, unter anderem wegen tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte, Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte, Beleidigung, Sachbeschädigung und gefährlicher Körperverletzung. (DS)
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Thüringen für 2022/2023
Die Mordraten in Thüringen zwischen 2022 und 2023 zeigen einen leichten Rückgang. Im Jahr 2022 wurden 34 Fälle registriert, wovon 32 aufgeklärt werden konnten. Die Anzahl der Verdächtigen lag bei 36, darunter 28 Männer, 8 Frauen und 12 nicht-deutsche Verdächtige. Im Jahr 2023 wurden 26 Fälle von Mord gemeldet, von denen 24 gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen belief sich auf 31, darunter 28 Männer, 3 Frauen und 7 nicht-deutsche Verdächtige. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Mordfällen in Deutschland mit 470 registrierten Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 34 | 26 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 32 | 24 |
| Anzahl der Verdächtigen | 36 | 31 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 28 | 28 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 8 | 3 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 12 | 7 |
Quelle: Bundeskriminalamt








