Der 38-Jährige fuhr entgegen der Fahrtrichtung über zwei Kilometer durch die Rettungsgasse. Sein Führerschein wurde beschlagnahmt, weitere Ermittlungen sind im Gange.
Erfurt: Autofahrer ermittelt nach Fahrt durch Rettungsgasse

Erfurt (ost)
Nach einem riskanten Fahrmanöver auf der Autobahn 71 wurde der Fahrer identifiziert. Der 38-jährige Mann wird verdächtigt, am vergangenen Samstag (13.06.2026) nach einem schweren Verkehrsunfall zwischen den Anschlussstellen Erfurt Roter Berg und Sömmerda Süd entgegen der vorgeschriebenen Fahrtrichtung durch die Rettungsgasse gefahren zu sein (Bericht der LPI Erfurt vom 14.06.2026 mit dem Titel „Gefährdendes Fahrverhalten“).
Während der weiteren Untersuchungen meldeten sich mehrere Zeugen bei der Polizei und stellten Fotos und Videos der Tat zur Verfügung. Es stellte sich heraus, dass der 38-Jährige mehr als zwei Kilometer entgegen der Fahrtrichtung durch die Rettungsgasse gefahren war. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft beschlagnahmten die Polizisten am Wochenende seinen Führerschein.
Zusätzlich gibt es Hinweise darauf, dass mindestens ein weiteres Fahrzeug den Standstreifen benutzte, um von der Autobahn abzufahren. Die Ermittlungen hierzu sind im Gange.
Weitere Zeugen, die die Tat fotografiert oder gefilmt haben, werden von der Polizei gesucht. Sie werden gebeten, sich mit dem Inspektionsdienst Nord (Tel.: 0361/5743-22100 oder per E-Mail: ed.leiter.lpi.erfurt.id-nord@polizei.thueringen.de) unter Angabe der Vorgangsnummer 0147070 in Verbindung zu setzen. (DS)
Quelle: Presseportal








