Vier Fahrer in Erfurt unter Einfluss von Drogen oder Alkohol gestoppt. Polizeikontrollen ergaben positive Tests und Ausfallerscheinungen, Fahrten beendet.
Erfurt: Autofahrer unter Drogen- und Alkoholeinfluss gestoppt

Erfurt (ost)
Die Polizei in Erfurt hat am Dienstag (25.08.2026) vier Autofahrer entdeckt, die unter dem Einfluss von Drogen oder Alkohol standen. Um 09:20 Uhr wurde ein 31-jähriger VW-Fahrer im Hagebuttenweg von einer Streife kontrolliert. Ein Drogenvortest zeigte positiv auf Amphetamin und Methamphetamin an. Der Mann zeigte zudem Ausfallerscheinungen. Nur kurze Zeit später wurde eine 39-jährige VW-Fahrerin am Thomaseck in einer Verkehrskontrolle gestoppt. Sie verweigerte einen Drogenvortest, gab jedoch den Konsum von Amphetamin und Methamphetamin am Vorabend zu.
Am Nachmittag wurde gegen 16:00 Uhr ein 34-jähriger Skoda-Fahrer in der Lowetscher Straße von einer Streife kontrolliert. Ein Atemalkoholtest ergab bei ihm über ein Promille. Gegen 20:15 Uhr wurde schließlich ein 20-jähriger Renault-Fahrer in der Straße Am Herrenberg von Polizisten gestoppt. Sein Drogenvortest reagierte positiv auf Cannabis. Für alle vier Verkehrsteilnehmer endete die Fahrt hier. Sie mussten sich einer Blutentnahme unterziehen. Gegen sie wurden entsprechende Ermittlungs- bzw. Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet.
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Thüringen für 2022/2023
Die Drogenraten in Thüringen zwischen 2022 und 2023 blieben relativ stabil. Im Jahr 2022 wurden 10272 Fälle registriert, wovon 9688 gelöst wurden. Es gab insgesamt 7674 Verdächtige, darunter 6390 Männer, 1284 Frauen und 860 nicht-deutsche Verdächtige. Im Jahr 2023 stieg die Zahl der registrierten Fälle leicht auf 10287, wobei 9768 gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen stieg auf 7721, darunter 6475 Männer, 1246 Frauen und 1080 nicht-deutsche Verdächtige. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Drogenfällen in Deutschland mit 73917 registrierten Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 10.272 | 10.287 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 9.688 | 9.768 |
| Anzahl der Verdächtigen | 7.674 | 7.721 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 6.390 | 6.475 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 1.284 | 1.246 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 860 | 1.080 |
Quelle: Bundeskriminalamt








