Unbekannte drangen in Erfurt in Parkhaus ein, stahlen Wertgegenstände aus Autos. Polizei warnt vor Diebstahlgefahr und empfiehlt Wertsachen mitzunehmen.
Erfurt: Autos aufgebrochen in Tiefgarage

Erfurt (ost)
In der Nacht von Dienstag (02.06.2026) trieben Unbekannte in einer Tiefgarage in Erfurt ihr Unwesen. Die Täter gelangten unbemerkt in die Parkanlage in der Leipziger Straße. Sie beschädigten die Seitenscheiben von zwei Audis und entwendeten Taschen, Geldbörsen und Dokumente aus den Fahrzeugen. Der entstandene Sachschaden wird auf etwa 1.000 Euro geschätzt. Die Polizei hat Spuren gesichert und ermittelt wegen eines besonders schweren Diebstahls.
In diesem Kontext betont die Polizei, dass ein Auto kein sicherer Aufbewahrungsort ist. Daher sollten keine Wertgegenstände, Dokumente oder elektronischen Geräte im Fahrzeug zurückgelassen werden, auch nicht für kurze Zeit. Selbst vermeintlich unbedeutende Gegenstände könnten Diebe anlocken. Außerdem ist zu beachten, dass Diebe oft nur wenige Sekunden benötigen, um in ein Fahrzeug einzudringen. Daher sollten Wertsachen immer mitgenommen und sicher aufbewahrt werden. (SO)
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Autodiebstählen in Thüringen für 2022/2023
Die Autodiebstahlraten in Thüringen zwischen 2022 und 2023 sind rückläufig. Im Jahr 2022 wurden 504 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 nur noch 477 Fälle waren. Von den 477 Fällen im Jahr 2023 wurden 271 aufgeklärt. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 271 im Jahr 2022 auf 283 im Jahr 2023. Unter den Verdächtigen waren 254 männlich und 29 weiblich, wobei 100 nicht-deutsche Verdächtige waren. Im Vergleich dazu verzeichnete die Region Berlin im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Autodiebstählen in Deutschland mit 7781 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 504 | 477 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 281 | 271 |
| Anzahl der Verdächtigen | 271 | 283 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 237 | 254 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 34 | 29 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 77 | 100 |
Quelle: Bundeskriminalamt








