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Erfurt: Betrug durch falschen Bankmitarbeiter

Polizei sichert Großteil des Geldes. Die Geschädigte wurde Opfer eines Betrugs durch einen falschen Bankmitarbeiter, der mehr als 4.300 Euro abzog. Die Polizei warnt vor der Weitergabe persönlicher Daten am Telefon.

Foto: unsplash

Erfurt (ost)

Am Mittwochabend wurde eine 56-jährige Frau Opfer von Betrug durch einen falschen Mitarbeiter der Bank. Die Frau wurde von einem Unbekannten angerufen, der vorgab, ein Mitarbeiter ihrer Bank zu sein. Unter dem Vorwand von angeblichen Unregelmäßigkeiten auf ihrem Konto überredete der Täter die Frau dazu, ihre Online-Banking-Zugangsdaten preiszugeben. Als Folge konnten die Betrüger mehr als 4.300 Euro vom Konto der Frau abbuchen. Nachdem die 56-Jährige den Betrug bemerkte, informierte sie sofort die Polizei. Dank des schnellen Handelns der Beamten konnte ein Großteil des Geldbetrags im Rahmen der Anzeigenaufnahme gesichert werden.

Die Polizei warnt davor: Geben Sie niemals persönliche Daten oder Zugangsdaten am Telefon weiter, auch nicht auf Aufforderung. Echte Bankmitarbeiter werden Sie nicht auffordern, Passwörter oder TANs preiszugeben oder Software zu installieren. Im Zweifelsfall beenden Sie das Gespräch und kontaktieren Sie Ihre Bank über die offiziellen Kanäle. (DS)

Quelle: Presseportal

Cybercrime-Statistiken in Thüringen für 2022/2023

Die Cyberkriminalitätsraten in Thüringen zwischen 2022 und 2023 sind gestiegen. Im Jahr 2022 wurden 2958 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 3161 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 993 auf 1083. Die Anzahl der Verdächtigen sank leicht von 755 auf 834, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 500 auf 542 und die der weiblichen Verdächtigen von 255 auf 292 stieg. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 119 auf 143. Im Vergleich dazu verzeichnete die Region Berlin im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Cyberkriminalitätsfällen in Deutschland mit 22125 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 2.958 3.161
Anzahl der aufgeklärten Fälle 993 1.083
Anzahl der Verdächtigen 755 834
Anzahl der männlichen Verdächtigen 500 542
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 255 292
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 119 143

Quelle: Bundeskriminalamt

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